Sand Märgen -Sand Moritz.
345
Ruheplätzen versehen, führen in die nahe gelegenen Lärchen- undI J'iinenwaldung. Ueberraschende Fernblicke auf die Karawankenketteund auf das herrliche Vorland. Badeanstalt mit 12 Wannen.
Von Ebst. Feldkirchen (Lin. Bruck-Villach) •"> Fahrst., Einsp. 3, Zweisp. 6 fl.— Unterkunft in den Kurhäusern mit gegen 100 Betten (Z. 0.60—1.20 fl.;Mittagstisch 76 Kr.); Kurtaxe: 1 fl. — Litt.: Budinsky 88.
Sanct Märgen, badisches Kirchdorf im oberen Wagensteinthal,°90 m.. bescheidene Sommerfrische in schattiger Umgebung.
Von Ebst. Kirchzarten (Lin. Freiburg-Neustadt) 17 Km., Post tägl. einmal überBuchenbach u. einmal über Sl. Peter in 2*/ t St. — Unterkunft: 2 Gasthofe (Pens,"'it Z. 4 Mk. tägl.).
Sanct Moritz, Dorf und Bad im Kanton Graubänden im oberenEngadin, 1770 bis 1855 m., klimatischer Kurort mit erdig-alkalischenEisensäuerlingen, isl der bedeutendste Vertreter des Höhenklimas. Derbarometrische Druck am Meeresstrande 760 Mm., reducirl sieh hier auf616 Mm., und mit dieser Luftverdünnung verbindet sieh eine starkeAbnahme der Wärme und der relativen Feuchtigkeit. Als Wirkung(| er dünnen bull bemerkl man, dass das Wasser schon bei 80—87° C.«edet, dass die Blumen ihre Düfte mit grösserer Energie ausströmenlassen etc. Die mittlere Sommertemp. isl nur 10.80°, die mittlere Temp.dos heisseslen Monats, des Juli, 11.9°, die mittlere Temp. der Sommer-monate zur Millags/.eil (um 1 Uhr) 14" ('. Das Flussthal des hin isthier von Bergen eingefasst, die sich bis 1500 Meter Höhe erheben und1111 1' dem Nordost und Südwest, letzterem viel häufiger, den Zutritt ge-statten. Ausserdem kommt noch der mit der Erwärmung des Thals inZusammenhang siebende Bergwind in Betracht. Die slarken Wärme-schwankungen im Laufe eines Tages, welche (i bis 10 ja sogar 12" s 1( >° betragen können, erheischen, dass man (hm Kurgästen das Mit-nehmen von Winterkleidern dringend anrathe. Das rasche Verschwinden(le * Thaus, das schnelle Dörrewerden des Ileus, das schnelle Abtrocknender Strassen nach Regengüssen, das leichte Aufspringen der Lippen undandere dem gewöhnlichen Leben entnommene Beobachtungen beweisenzweifellos die Dampfarmuth und Evaporationskraft des Klimas. Was<»e Niederschläge anbetrifft, so ist bogen verhältnissmässig selten und16 Za hl der heiteren Tage dagegen sehr gross. Das Winterklima ent-spricht dem von Davos. Im Hochwinter erfreut sich St, Moritz einerast vollständigen Windslille. Die Einschneiung Irin Mitte November,
Sc hneeschmelze im Mär/, ein. Am kürzesten Tage geht die Be-s °nnung bis auf 5 Stunden (10 :\ Ihr) zurück. Kür den Flachländer