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Handbuch der speciellen Klimatotherapie und Balneotherapie : mit besonderer Rücksicht auf Mittel-Europa zum Gebrauch für Aerzte
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Rom.

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kämpfen, heiterer und bedeckter Himmel, Regengüsse und Sonnenschein

miteinander abwechseln. Die beiden kältesten Monate, Januar undl'ebruar, stehen fast ganz unter dem Einfluss der trockenen Nordwinde,doch greifen auch jetzt noch zwischendurch die Antagonisten Platz, sodass man keineswegs an anhaltende Kälte zu denken hat. Der Märzist wie überall im Süden windreich und oft noch recht kühl, aber schonstellen sich angenehm warme Tage ein, die dann während des ganzenApril und bis Ende Mai gleiehmässig andauern und Roms beste Zeitbedeuten. In den 4 Monaten Juni bis einschliesslich September, wo dieSchattentemperatur 40° C. erreicht, ist der Aufenthalt in Rom wederangenehm noch gesund. Die Salubrität der Stadt hat im Laufe derJahrhunderte häufig geschwankt. Im Alterthum verdankte sie ihrenguten Gesundheitszustand dem ausgebreiteten System von Wasserleitungenund Abzugskanälen. Aber bei den vielfachen Belagerungen und Zer-störungen, denen Rom zum Opfer fiel, wurden später die Aquäductebruchig, die Dämme der Seen und Kanäle löchrig, und man war nichtmehr im Stande die Continuität dieses weitmaschigen Netzes wieder-herzustellen. So ward der Boden der Stadt durchfeuchtet und mit Aus-Wurfetoflfen imprägnirt. Rom wurde schmutzig und ungesund. Obgleichma n nun später unter den Päpsten und bis heutigen Tages sehr vielund mit gutem Erfolge zur Verbesserung der hygienischen Bedingungengethan hat, so spielen die Malariafieber wegen ihres im Hochsommerpernieiösen Charakters und wegen ihres häufigen Vorkommens immer«och unter den in Rom herrschenden Krankheiten die wichtigste Rolle.10 fruchtbarsten Keime findet die Malaria, in der zum grössten Theilunbebaut daliegenden Campagna. Schrittweise verliert die Seuche anerrain, je mehr man in den Hereich der gepflasterten Strassen gelangt(1 dem Mittelpunkt der Stadt sich nähert, aber durch Süd- und Süd-ostwinde wird die Fieberluft bis in das Weichbild der Stadt getragenund am meisten sind die südlichen Quartiere davon bedroht. Gerade"gekehrt wio anderswo sind in Rom das Centrum der Stadt und die' ichtest bevölkerten Quartiere die gesundesten. Nächstdcm sind dieaochstgelegenen Wohnungen die bevorzugten, weshalb der Monte Esqui-lr "o (Piazza Vittorio Emanuele), der schon bei den Alten dicht bevöl-kert war.

im neuen Rom eine Zukunfl hat. Die eigentliche Fieberzeilsui< die Monate Juli bis September. Hin regnerischer Sommer undl ger Witterunarswechspil stai.«» d;,. '/.,l,l der Erkrankungen, während

Hin regnerischer Sommerarungswechsel steigern die ZahlC1U troc kener Summ,.,' und heilerer Himmel sie vermindert. Der Juni