Petersdorf—Petersthal.
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Von Ehst. San Michele (Lin. Bozen-Verona) 2mal tägl. Poststellwagen überAr i'lla le nach Fucine in lO'/a St.; von hier, wo immer Wagen zu haben sind, über
c ogolo noch 2 St. bis Bad Pejo. - Unterkunft in 5 Gasthäusern (Pens. 3 fl.
%!•)• Arzt in Cogolo; Frequenz: 750. — Litt.: Bizio 78; Zaniboni 79.
Petersdorf, langgestrecktes sclilesisches Pfarrdorf mit 2800 Einw..Sommerfrische, welche, 380—425 m., im grünen Thale des Zackengelegen, einfachere Verhältnisse wie das benachbarte Hermsdorf bietet.
Von Ebst. Reibnitz (Lin. Lauban-Hirschberg) 15 Km., Post 2mal tag], überWarmbrunn und Hermsdorf in 2'/ 4 St. nach Petersdorf. — Unterkunft: 6 Gast-lliu| ser u. Prhatwohnungen (Z. 6—20 Mk. wöch.). — 2 Aerzte.
Petersthal, badisches Pfarrdorf mit 1700 Einw., 420 m., in einem^°" hohen dicht bewaldeten Bergen eingeschlossenen Kessel des Rench-Tnals, besitzt 4 gasreiche erdige-salinische Eisenquellen: die l'eters-quelle (Calc. bic. 1.52, Magnes. bic. 0.45. Natr. sulf. 0.79, Ferr. bic.°-°4, fr. C0 2 1107 c.c), die Sophien-, Salz- und Robertquelle.Der Eisengehalt aller 4 Quellen ist nahezu derselbe, dagegen spricht manUe r Sophienquelle wegen ihres Lithiongehaltes (O.Ol) eine specifischeWirkung auf Vermehrung der Diurese zu, während die Salzquelle inFolge stärkerer Beimischung von Glaubersalz (0.85) und Bittersalz (0.58)zu den gelind eröffnenden Mitteln zu rechnen ist. Auch wird aus derSalzquelle unter dem Namen Magnesinc ein Bitterwasser (Natr. sulf.4 -12, Magn. sulf. 3.67, Natr. chlor. 2.54, fr. CO., ca. 2000 c.c.) her-gestellt und als solches verordnet. Die Robertquelle dient nur zu Bädern.as das Klima von Petersthal anbetrifft, so tritt der Frühling erst spätem > die Witterung bleibt lange kalt, unbeständig und feucht. Auchdas S °mmerklima (mittl. Temp. 17.8" C.) ist kühl, etwa 2° kühler wieda s der Rheinebene, und dampfreich. Dagegen ist der Herbst relativtrocken und die beste Zeit des Kurorts. Der Gehalt an Glaubersalz,welcher die constipirende Eigenschaft des Eisens abschwächt, macht dieQuelle leicht verdaulich und für Chlorotische mit gastrischen Störungen,w elche andere Eisenwässer schwer vertragen, gut geeignet. Bei Darm-katarrhen mit habitueller Constipation empfiehlt sich die Salzquelle oder^agnesine, '»ei Katarrhen des uropoetischen Systems will man von der^ophienquelle Erfolge gesehen haben. Die kohlensäurereichen Bäder,"ach Schwarz 'scher Methode erwärmt, genügen den Anforderungen,welche man bei Behandlung von Neurosen an sie zu stellen pflegt.
ichtennadel-, Soolbäder und ein Schwimmbad sind ebenfalls vorhanden.
heumatiker sind des Klimas wegen, Plethorische vom Gebrauch der
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