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Pausa—Pejo.
Litt.: Taylor 45; Cazenave 58; Schaer 64; ßurckliardt 68; Lahillonne 69; Carriere70; Duboue 81.
Pausa siehe Linda.
Pegli, oberitalisches Städtchen mit 7700 Einw. am Golf von Genua,unterm 44° 23' n. Bi\, ist klimatischer Winterkurort und Seebad. ImNorden von Pegli, 6 Km. von der Küste entfernt, erhebt sicli 1100 m.hoch der Monte Penello. Dicht am östlichen Abhänge eines Bergzuges,welcher sich von dort aus bis an die Küste vorschiebt, liegt der Kurorf.Gegen Nordost ist der Windschutz ungenügend, doch spricht der Reich -thum an subtropischen Gewächsen, welche au dieser Berglehne im Freiengedeihen, für die Milde des Klimas. Pegli ist entschieden kühler wieS. Remo, Bordighera, Mentone und Nizza und dies beruht auf demmangelhaften Windschutz, den es gegen Norden und Nordosten zubesitzt. Es ist wahrscheinlich, dass die Temperatur wegen grössererFeuchtigkeit äquabler ist wie an der westlichen Riviera. Die Ansicht,dass Pegli bezüglich seiner Wärme wie Feuchtigkeit eine Art vonMittelstufe einnehme zwischen Mentone und Pisa, hat manches für sich.Genauere Angaben über die Regenmenge fehlen noch. Frühauf giebt87 jährliche Regentage an. Das Trinkwasser ist gut. Die beste Seiledes Kurortes besteht darin, dass man auf angenehmen staubfreienSpazierwegen sich vom Meere landeinwärts entfernen kann, ohne be-sonders hoch steigen zu müssen und ohne dabei in windreiche Gegendenzu gelangen. Für Kranke mit Abdominalplethora und manche Nerven-kranke, die im nordischen Winter wegen mangelnder Körperbewegungsich schlecht befinden, aber auch für solche mit chronischen Katarrhenkann der dortige Aufenthalt heilsam sein. Ueberhaupt aber ist Peglimehr für leichtere Kranke geeignet, welche gegen bewegte Luft wenigempfindlich, sind und nach ihrem Kräftezustand auch weitere Ausflügeunternehmen können.
Von Genua, welches nur 10 Km. entfernl ist, kann man mit der Kl), in 30 bis40 Min., mit der Pferdebahn in P/4 St. Pegli erreichen. — Unterkunft: 3 Gast-höfe u. einige Villen. — Deutsche Aerzte in Genua; Kurzeit: Ende October bisMitte Mai. — Litt.: Schnyder78; Staroke78; Frühauf 87.
Pejo, kleines Dorf mit 460 Einw. und Bad in Südtirol nahe deritalienischen Grenze, 1357 m., in dem in das Nocethal mündendenPcjothal: Klimatischer Sommerkurort, mit 2 kräftigen alkalischen Eisen-säuerlingen, deren stärkster Fönte a sinistra (Natr. bic. 1.33, Ferr.bic. 0.19) heisst. Fast nur Trinkkur. Die Mehrzahl der Kurgäste sindTiroler und Italiener.