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Handbuch der speciellen Klimatotherapie und Balneotherapie : mit besonderer Rücksicht auf Mittel-Europa zum Gebrauch für Aerzte
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Gallenegg—Gänöcz.

den Werth der Molken Iiaben es Einbusse an seiner früheren Beliebt-heit erleiden lassen. In der Güte seine/ aus Alpenziegenmilch bereitetenMolken steht Gais heute noch unübertroffen da.

Von Ebst. Altstätten (Lin. Rorschach-Chur) Post in 2 St.; von Ebst. St. GallenPost in 2 St. — P. u. Tel. — Unterkunft in G Gasthöfen u. Pensionen (Z. 1 bis4 fr. tag].). — 2 Acrzte, 1 Apotheke; Kurzeit: Anf. Juni bis Ende Sept.

Gallenegak Bad in Krain im Thale der Orechouca am Nordabhangedes bewaldeten Schlossberges mit 3 indifferenten Thermen (Grottenbad,Annenbad, Schwimmbassin) von 22— 35° C, welche in Piscinen undEinzelbädern gegen Rheumatismus, Arthritis und Neurosen gebrauchtwerden.

Von Ebst. Sagor (zwischen Steinbrück und Laibach der Lin. Wien-Triest) Wagenin 1 St. zur Poststation Islak, 5 Min vom Kurort. — Unterkunft in der Valvasor-Villa und auf dem Schloss. — Arzt in Sagor. — Litt.: v. Radics 8,">.

Cralthof, Meierei bei Seelowitz in Mähren, nahe bei Brunn, hateine Bitterquelle von sehr milder Wirkung (Magnes. sulf. 7.45, Natr.sulf. 4.94, Calc. sulf. 0.68, Calc. bic. 0.46, Natr. chlor. 0.29) und des-halb zu fortgesetzter Kur in kleinen Gaben gut geeignet. Jährlicher Ver-sandt von 160000 Flaschen durch die erzherzogliche Güterdirection inSeelowitz.

Gaudersheim, altes braunschweigsches Städtchen. Im Herzog Lu-dolfsbad, 10 Min. davon entfernt, linden sich 4 Soolquel/en, unter denendie Hroswithaquelle die gehaltreichste ist (Natr. chlor. 13.73, Calc.sulf. 1.24, Magnes. sulf. 0.53, fr. C0 3 66 o.e.; Temp. 12° C). ZurTrinkkur wird vorzugsweise die gasreichere Wilhelmsquelle benutzt.Ausserdem russische Bäder, Fichtennadelbäder, Inhalations-Kabinot fürzerstäubte Soole.

(1. ist Ebst., 6 Km. von Kreiensen (Lin. Magdeburg-Holzminden). — Unter-kunft im Gasthof zu G. oder im Bade selbst in Villa Schiissler und im Wald-schlösschen. Kurtaxe: 6 Mk.; Bäder: 0.50—1.50 Mk. — 1 Arzt, 1 Apotheke;Kurzeit: Mitte Mai bis Mitte Sept.; Frequenz: 120.

Ganocz, kleiner ungarischer Kurort im gleichnamigen Dorf imZipser Comitat am Fusse des Tatragebirges, 635 m., mit einem lauenerdigen Säuerling, der nebenbei Bittersalz, Glaubersalz und etwas Schwe-felwasserstoff führt (Calc. bic. 2.06, Magnes. sulf. 0.83, Natr. sulf. 0.28,fr. C0 2 690 o.e., IIS 0.45 o.e.; Temp. 24° C). Die Quelle wird ge-trunken und in Spiegel- und Wannenbädern gegen Nephritis, Rheuma,Arthritis und chronische Exantheme angewendet.

Von Ebst. Popräd-Felka (Lin. Kaschau-Oderberg) Omnihus in '/a St. — Unter-kunft im Kurhause mit 31 Z. (50—80 kr. tägl.). — Litt.: Brück 83; Chyzer 85.