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Ueber das Harneisen
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Volumens eindunsten. Der abfiltrierte Niederschlag wird mitheissem, destilliertem Wasser ausgewaschen und in Salzsäure(10 °/°'») gelöst. Der Gang der Analyse ist dann derselbe wiebei der Bestimmung des Gesamtharneisens.

Ueber das festgebundene und das Gesarat-Harneisensagt Wolter etwa folgendes: Das organisch fest gebundene Bisenbildet normalerweise neben dem locker gebundenen Eisen dengrösseren Anteil des Gesamtharneisens. Es ist stets im Harn vor-handen. Seine Menge ergibt sich aus der Differenz von Gesamt-urid locker gebundenem Eisen.

Menge: Die im 24-stündigen Harn vom Menschen physio-logisch ausgeschiedene Menge Fe ist in den letzten 20 Jahrendurch übereinstimmende Resultate mehrerer Forscher zu 1 mg imDurchschnitt ermittelt worden, wie auch Wolter bestätigen konnte.Pur verschiedene Tierarten sind von Wolter folgende physiologischeDurchschnittsmengen an Gesamteisen im 24-stündigen Harn ge-funden worden: Hund 1 mg Fe, Kaninchen 1,09 mg, Hammel2,29 mg Fe. Nach Wolter wird von diesen Tierarten und vomMenschen das Harneisen nicht kontinuierlich in gleich grossenMengen, sondern schwankend mehr oder weniger ausgeschieden.Die Schwankungsbreite kann sehr beträchtlich sein; für seineneigenen Harn z. B. ermittelte sie Wolter zwischen 0,41 mg und1,87 mg Fe p. d.

Ein flu ss der Nahrung auf die Harneisenaus-scheidung: Ihre Erklärung findet die schwankende Aus-scheidung des Harneisens wohl hauptsächlich in dem verschiedenenGehalt der Nahrung an Eisen. Nach eisenreicherer Nahrung wirdmehr Eisen im Harn gefunden werden, nach eisenärmerer dagegenweniger. Dafür sprechen auch, wenigstens was die Schwankungennach Verlauf mehrerer Tage anbetrifft, die Analysenergebnisse beider Untersuchung auf den Eisengehalt des Harnes von Tierennach Fütterung mit verschiedenem Putter. Hunde scheiden beiFütterung mit Kindermagen (mit über 200 mg Pe in der Tages-kost) mehr Eisen im Harn aus als bei Fütterung mit Schwarzbrot,das in der täglichen Ration nur 57 mg Pe enthielt. Hammelharnenthält nach Kleeheufütterung mehr Fe als bei Fütterung derTiere mit Sojapresskuchen. Kaninchen scheiden im 24-stündigenHarn nach Fressen von Grünfutter mehr Eisen aus als nach Rüben-futter. Die täglichen Schwankungen im Eisengehalt des Harneslassen sich wohl aus den in einem gewissen Rhythmus wellen-