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Trockne, ziehe mit Wasser und etwas Salzsäure aus undprüfe die Lösung auf Basen.
Der Rückstand enthält die Wolf r am säure, ferneröfters Kieselsäure und Niobsäure. Man bringedie Wolframsäure mit Amnion als Ammonsalz in Lö-sung; die zurückgebliebene, in Amnion unlösliche (undsorgfältig mit NH 3 von WO 3 befreite) Kieselsäureprüfe man in der Phosphorsalzperle auf Niobsäure.
Die ammoniakalische Lösung, wolframs. Amnionenthaltend, zeige folgendes Verhalten: Salzsäure fälltweiße Wolframsäure, der Niederschlag wird beimKochen gelb. — Zink und überschüssige Salzsäurebewirken blaue, dann braune Färbung der gefällten Wolf-ramsäure (Bildung von sauer stoff ärmeren Oxyden).— Zinnchlorür gibt gelben Niederschlag; fügt manSalzsäure zu und erwärmt, so färbt er sich blau. —Fügt man zur Lösung des wolframs. Amnions Schwefel-ammonium, so entsteht zunächst kein Niederschlag;fügt man nun aber zur Lösung des so gebildeten Sulfo-salzes, (NH 4 ) 2 WS\ Salzsäure, so fällt braunes Sul-fid, WS 3 . Die überstehende Flüssigkeit ist dann meistblau gefärbt.
2. Molybdänglanz.
Liefert die Molyb danperlen; färbt die Flammezeisiggrün; gibt Hepar.
Löst sich in Königswasser zur grünlichen Flüssigkeit.Leitet man (nach dem Verjagen der überschüssigen Säure)in die Lösung Schwefelwasserstoff, so fällt, indemzuerst Blaufärbung eintritt, allmählich braunschwarzesSchwefelmolybdän. MoS 3 . Es löst sich dieses Sul-fid in Schwefelammonium auf, als (NH 4 ) 2 MoS 4 ;