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Kurze Anleitung zur qualitativen Analyse
Entstehung
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ständig auszutreiben 1 ), und nach dem Erkalten mit Ammo-niak fast zu neutralisieren; zweckmäßig läßt man ganzschwach sauer. Zinnoxyd und Arsen entferntman durch Schwefelwasserstoff; dabei kann durch Oxyda-tion des H 2 S Schwefelsäure entstehen. Auf H 2 SO*,resp. HCl prüfe man in diesem Falle direkt die ursprüng-liche Flüssigkeit.

Bei Prüfung alkalisch reagierender Lö-sungen neutralisiere man mit Salpetersäure, resp. Essig-säure. Entsteht dabei ein Niederschlag, so übersättigeman mit der Säure, filtriere den Niederschlag ab undneutralisiere nun das Filtrat mit einem Alkali. (Vgl. übri-gens auch pag. 129.)

Salze, die in Wasser unlöslich sind, behandle manzur Prüfung auf Säuren direkt mit kohlensaurem Natrium,,ohne sie vorher zu lösen. Beim Kochen geht die Säureals Natrium salz in Lösung, während die Base alsOxyd oder C arbona t zurückbleibt. Die Lösung derNatriumsalze wird dann, wie oben, neutralisiert.

Bezüglich des Nachweises der Säuren beiAufschließungen ergibt sich das Nötige aus dem imbetreffenden Abschnitte (beiLösung") Gesagten.

Man prüft zunächst in neutraler Lösungdas Verhalten zu den drei Gruppenreagentien:BaCP, Pb(C 2 H 3 0 2 ) 2 und AgNO 3 .

Welche Säuren 2 ) mit denselben Niederschläge geben,

1) Winde Kohlensäure gelöst bleiben, so könnten mitden drei Gruppenreagentien Niederschlüge von Carbonatenentstehen: mit BaOl 2 könnte eventuell doch, du sioh zuerst lös-liches lue a r 1) o p a t bilden würde, eist beim Kochen Fällungeintreten.

2) Es sind dabei die vier Gruppen (vgl. pag. 56 ff.) deut-

Modicus, quäl. Analyse. 16. u. 17. Aufl. 11

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