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Kurze Anleitung zur qualitativen Analyse
Entstehung
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nach Gruppe V auf Baryum, Strontium und Cal-cium 1 ).

IV. Die Niederschläge, welche Chrom, Eisenund Mangan enthalten können, prüft man zunächst aufChrom. Man schmilzt zu diesem Behufe eine geringeMenee derselben auf dem Platinblech mit etwas Soda vund Salpeter zusammen und zieht die Schmelze mitwenig heißem Wasser aus. Ist die Lösung gelb gefärbt(durch chroms. Kalium, K 2 CrO"), so ist Chrom zugegen.Ist dies der Fall, so schmilzt man den ganzen Rest desNiederschlages im Tiegel mit Soda und Salpeter und laugtnach dem Erkalten das chroms. Alkali mit Wasser aus.Der Rückstand würde Eisen und Mangan als Oxyde ent-halten; er wird, wie folgt, weiter geprüft 2 ).

Zur Trennung von Eisen und Mangan löst manden Rest des Niederschlages (wenn Cr nicht zugegen war)oder den (nach dem Auslaugen des chroms. Alkalis ge-bliebenen) Rückstand in möglichst wenig Salzsäureund versetzt mit essigs. Natrium, bis die gelbe Farbeder Flüssigkeit (von FeCl 3 ) in eine rote (von Fe(C 2 H 3 0 2 ) 3 )übergegangen' ist. Dann erhitzt man nach genügendemVerdünnen zum Sieden: es fällt das Eisen als basischessigs. Eisenoxyd, Fe(OH) 2 (C 2 H 3 0 2 ), während das

1) M a n g n e s i u in könnte hier in Spuren sich gleichfallsfinden; im Filtrate von Gruppe V nachzuweisen nach Gr. VI.

2) Ist Mangan vorhanden, bildet sich beim Schmelzengrünes mangansaures Kalium; zieht man die Schmelzemit Wasser aus, so entsteht daraus (neben unlöslichem braunemMnO'H") rotes Übermangans. Kalium:

3K 2 Mn0 4 f 3H ä O = Mn0 3 rP -f 2KMn0 4 -f 4KOH.Sollte deshalb die entstehende Lösung rot gefärbt sein, so ver-setze man sie mit etwa dem gleichen Volum Alkohol und kocheauf. Es wird die U eb e rm an g an s äu re zu Mangaiihyper-oxydhydrat reduziert und die gelbe Färbung des c h r o m s. A 1-k a 1 i s tritt deutlich hervor.