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Trennung der ersten Gruppe.
Der Niederschlag durch Salzsäure wird nach demAuswaschen auf dem Filter mit heißem Wasser be-handelt: etwa vorhandenes Chlorblei geht in Lösungund kann darin (nach dem Filtrieren) durch Schwefelsäurenachgewiesen werden (weißer Niederschlag von PbSO 4 ).— Auf dem Filter würden zurückbleiben Chlorsilberund Quecksilberchlorür, als in Wasser unlöslich .Man übergießt den etwaigen Rückstand (nach dem Aus-waschen mit heißem Wasser) auf dem Filter mit Am-moniak: Quecksilberchlorür wird schwarz ge-färbt (Bildung von Quecksilber am idochlorür, Dj-mercuramm on c h I o r i d, NHg 2 H 2 Cl), während Chlor-silber als komplexe Ammoniakverbindung (vgl.pag. 34) in Lösung geht. Man prüft das ammoniakalischeFiltrat durch Zusatz von Salpetersäure (bis zur saurenReaktion), ob Chlorsilber (weiß) gefällt wird.
Tabelle III. Trennung der ersten Gruppe.
Niederschlag, enthaltend: AgCl, HgCl, PbCl 2 ,mit heißem Wasser behandelt:
Lösung
FbCP.
Mit IPSO 4 :
weißer Niederschlag.
Rückstand
AgCl, HgCl.
Mit Ammoniak:
Lösung Rüchstand
Ag. Hg
Mit HNO 3 : als schwarzes
weißer, käsiger i NH 2 Hg 2 Cl.Niederschlag.
(Will man neben Quecksilberchlorür geringeMengen von Chlorsilber mit Sicherheit nachweisen,so erhitze man das trockene Gemenge der Chloride ineinem Glüht öhrchen: Quecksilberchlorür wird sich ver-flüchtigen, während Chlorsilber als hornartige, geschmol-