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Kurze Anleitung zur qualitativen Analyse
Entstehung
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tionsflamme.

Reduktionsflamme

Eisen:

in der Hitze gelb bis

grün bis farblos.

d

Linkelrot, in der Kälteheller bis farblos

Nickel:

ebenso

wie die Oxydationsperle : )

Kobalt:

blau

blau.

Mangan

violett

farblos.

Chrom:

grün

grün.

Kupfer:

blaugrün

braunrot, undurchsichtig.

Die übrigen Oxyde liefern farblose, durch-sichtige bis trübe, emailartige Perlen.

Charakteristisch ist noch das Verhalten der Kiesel-säure und der Silicate in der Phosphorsalzperle:Kieselsäure löst sich in der Perle nicht, sondernschwimmt als scharf begrenzte Masse (Skelett) in derPerle. Analog wird aus den Silicaten Kieselsäure (alsSkelett) abgeschieden, z. B.

NaPO 3 + CaSiO 3 = CaNaPO 4 + SiO 2 .

5. Prüfung der Flammenfärbung.

Vermutet man Alkalien oder alkalische Erden,so befestigt man eine Kleinigkeit der Substanz am Oehrdes (frisch ausgeglühten) Platindrahtes, befeuchtet mit et-was Salzsäure und bringt in den Schmelzraum der Flamme.Die Flamme wird gefärbt durch die Salze vonKalium: violett.Natrium: gelb.Bari/um: grün.Strontium: karminrot.Calcium: gelbrot.Es ist indessen zu beachten, daß sich diese Färbungen

1) Vgl. bezüglich des Verhaltens der Boraxperle beiNi *kel"pag. 30.