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y. Erfolgt keine Reduktion, so fügt man Aetznatronzum Zinne hlorür bis zur Auflösung des gefälltenZinnhydroxyduls und beobachtet, ob nun eine Reduktioneingetreten ist.
6. Man breitet einen Tropfen völlig neutrales Silber-nitrat mit Hilfe eines Glasstabes auf dem Beschlägeaus und richtet einen ammoniakalischen Luftstromdarauf, indem man Luft über einen mit Ammoniakflüssig-keit benetzten Glasstöpsel gegen den Beschlag bläst. Ent-steht ein Niederschlag, so beobachtet man dessen Farbeund überzeugt sich durch längeres Anblasen von ammo-niakalischer Luft, ob derselbe sich löst oder welche Ver-änderungen er sonst dadurch erleidet.
c) Jodidbeschlag. Derselbe kann aus demOxydbeschlag dadurch erzeugt werden, daß man die er-kaltete Schale, in welcher sich letzterer befindet, anhaucht,auf ein weithalsiges (mit Glasstöpsel gut verschließbares)Glas stellt, welches zu rauchender Jodwasserstoffsäure undphosphoriger Säure zerflossenen Jodphosphor enthält 1 ), undganz gelinde erwärmt.
Die Prüfung des Beschlages besteht in folgendem:
a. Man untersucht die Löslich keit desselben ein-fach dadurch, daß man ihn, sobald die Schale erkaltetist, anhaucht, wobei seine Farbe sich verändert oder ganzverschwindet, indem er sich in der Behauchung löst. Er-wärmt mun die Schale gelinde oder bläst man aus einigerEntfernung darauf, so kommt der Beschlag durch den dieVerdampfung befördernden Luftstrom unverändert wiederzum Vorschein.
1) Jodphosphor wird erhalten durch Erhitzen von Jod mitamorphem Phosphor. Hat die Mischung die Eigenschaft zu rau-chen durch Wasseranziehen verloren, so braucht man nur etwaswasserfreie Phosphorsiiure zuzufügen.