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zene Körner, ungeschmolzene Massen und Be-schläge, die letzteren bei Anwesenheit verdampfbareroxydierbarer Metalle.
Aus Bleioxyd zum Beispiel entsteht metallisches Blei:PbO + C = Pb + CO,welches sich zum Teil verflüchtigt, in Dampfform mit demSauerstoff der Luft in Berührung kommt und sich dannan einer etwas entfernteren Stelle als gefärbtes Oxyd, alsBeschlag wieder absetzt:
2Pb + O 2 = 2PbO.Die Metallkörner unterscheiden sich ferner durch ihrVerhalten in der Oxydationsflamme: sie gehen teils inOxyde über, teils bleiben sie unverändert. Auch die Duk-tilität (Dehnbarkeit) ist zu berücksichtigen; man bringtdas Metallkorn in ein Reibschälchen und stößt mit demPistill auf dasselbe: die duktilen Körner lassen sichdehnen, zu platten Blechen drücken, die spröden da-gegen zerspringen beim Stoßen zu Pulver, welches sichwenigstens bei nachfolgendem Reiben zerteilen läßt.
Es liefern a) geschmolzene Metallkörnerohne Beschlag :
gelb: Gold, duktil, nicht oxydierbar,weiß: Silber 1 ), duktil, nicht oxydierbar,rot: Kupfer 2 ), duktil, oxydierbar,mit Beschlag: weiß, Beschlag gelb:duktil: Blei, oxydierbar,ttwt «xJUiAM, V-a^pröde: Wismut, oxydierbar,weiß, Beschlag weiß:duktil: Zinn, oxydierbar 3 ),
1) Vgl übrigens bei „Silber" pag. 34.
2) Häufig Metallflitter.
3) Da Zinn und Antimon bei Anwendung von Na 2 CO*nur schwierig als Metallkörner zu erhalten sind, so stellt man beiAuftreten eines weißen Beschlags noch einen zweiten Reduktions-