stereoisomeren Zuckerarten.
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CH 2 (OH)—CH(OH) • CH(OH) • CH(OH) • C 1 1 (() 1 1 )1. 2. . 3. 4.
-CHO (bezw. CO,H),
so muss die Anordnung in Bezug auf die Kohlenstoffatome Nr. 1. 2 und 3in beiden Verbinduugsreihen die gleiche sein, und die Isomerie dereinander entsprechenden Verbindungen aus beiden Reihen kann lediglichauf entgegengesetzter Gruppirung in Bezug auf das Kohlenstoifatom Nr. 4beruhen; es folgt dies aus nachstehenden Beobachtungen:
1. Glucose und Mannose liefern ein und dasselbe Phenylglucosazon(S. 899).
2. d-Sorbit und d-Mannit entstehen neben einander durch Reductioneiner Ketohexose (rf-Fructose, vgl. 901).
3. Z-Mannonsäure und Z-Gluconsäure entstehen neben einander durchdie Cyanhydrinreaction aus einer Aldopentose (Z-Arabinose, vgl. S. 893).
Durch diese Beziehungen werden nun die Configurationen + II, IIIund -IL III:
CH,(OH) CH,(OH)
II
II
H-
OH
on
Oll—OH—H
Oll
—H
OH
H
OH
—H
11
OH
CH,(OH) CH,(OH)
für die Sorbite und Zuckersäuren unmöglich; denn bei ihrer Annahmewürden den Manniten und Mannozuckersäuren die Configurationen+ ,-VIII oder +,-I:
CH,(OH) CH,(OH)
OH
II
II
Oll
II
Oll
Oll
II
II
—OH
11
Oll
11
Oll
11
Oll
CH,(OH) cil,(OI!)
(durch Umwechselung von H und OH entweder am untersten oder amobersten asymmetrischen Kohlenstoffatom entstehend) zufallen; diese Con-figurationen stellen alicr inactive Systeme dar, während im Gegentheil dieMannite und Mannozuckersäuren als optisch active Substanzen befundensind. Mithin bleiben nun für die Zuckersäuren und Sorbite lediglich dieConfigurationen + IV, V und — IV, V als möglich übrig. Welche dieserConfigurationen der rf-Zuckersäure und dem d-Sorbit, welche der /-Zucker-säure und dem /-Sorbit zukommt, lässt sich ebensowenig entscheiden, wieman beispielsweise für Rechtsäpfelsäure und Linksäpfelsäure eine bestimmte
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