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Fig. 45. Filtrirrahmen.
Heraussaugen von Luft durch den Wasserstrahl; hei jedem nach innenwirkenden Druck aber schliesst er sich fest, und das etwa zurücksteigendeWasser findet demnach durch ihn keinen Durchtritt.
Hat man grössere Quantitätenzu filtriren, so wendet man zweck-mässig, wenn der Niederschlag nichtzu fein ist, Tuchfilter an. Manspannt ein vorher benetztes vier-eckiges Stück unappretirten Baum-wollenzeugs auf einen aus vier Lei-sten bestehenden Filtrirrahmen(Fig. 45) nicht zu straff aus, legt denEahmen auf eine tiefe Schale undgiesst nun die zu filtrirende Flüssig-keit auf das Tuch; die Filtration verläuft in der Regel sehr rasch.Nach ihrer Beendigung und nach dem Auswaschen des Niederschlagskann man aus letzterem, nachdem man ihn all-seitig mit dem Filtrirtuch umhüllt hat, durchAuspressen mit der Hand oder einer Schrauben-presse die anhaftende Flüssigkeit grösstentheilsentfernen. Ist die Menge des Niederschlags sehrbedeutend, so ist es vortheilhaft, dem Tuchfilterdie Form eines Spitzbeutels zu geben.
Die Trennung fester Körper von einandergründet sich meistens auf ihre verschiedene Lös-lichkeit. Man behandelt das Gemisch mit einemLösungsmittel, welches einen Bestandtheil reichlichauflöst, während es die anderen gar nicht odernur in geringer Menge auf-
nimmt. Für diesen Zweckist eine grosse Zahl von Ex-tractionsapparaten an-gegeben worden; sehr guteDienste leistet der in Fig. 46abgebildete Apparat. DasKölbchen a enthält das Lö-sungsmittel; auf dasselbe istder weite Glasmantel b auf-gesetzt, welcher den Kühlerc trägt und den Glaseinsatz denthält; letzterer ist in Fig.46?) noch besonders gezeich-net. Er besteht aus einem weiteren Glasrohr, in welches man die zuextrahirende Substanz, von einer mit einigen Fäden zusammengehaltenen
Fig. 4G b.
Fig. 4G c.