Terpene.
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artiger Kohlenwasserstoffe kommen in verschiedenen ätherischenOelen, z.B. im Rosenöl Chamillenöl, Arnikaöl vor. Nonylen, C 9 H lg ,ist als Bestandteil des Linaloeöles nachgewiesen. Von den Kohlen-wasserstoffen der Benzolreihe kommt nur das Cymol, C l0 H 14(s.S.394), häufiger vor; Benzol, C C H C , und seine Homologen hatman im Vorlauf des finnischen Kienöls, Styrol, C 8 H 8 (s. S. 504),im ätherischen Storax- und Xanthorrhoeaharzöl, Naphtalin, C 10 H 6im Nelkenstiel-, Storaxrinden- und Irisöl nachgewiesen.
In den ätherischen Oelen finden sich von den Kohlenwasser-stoffen hauptsächlich die:
Terpene (Cainpliene) C 10 H 16 bzw. (C 5 H 8 )„.
Terpene und Camphene sind Kohlenwasserstoffe von derFormel: C 10 H 16 bzw. (C 5 H 8 ) n . Sie kommen in den ätherischenOelen als überwiegende Hauptbestandteile vor und unterscheidensich im einzelnen besonders in dem Geruch, in dem Geschmack,in den Siedepunkten, in den spezifischen Gewichten und in demoptischen Drehungsvermögen. Ihre chemische Natur und dieMenge derselben ist von dem botanischen Charakter der Pflanze,der Art der Pflanzenteile, die das betreffende ätherische Oellieferten, sowie auch von dem Entwicklungstadium derselbenabhängig, indem weniger weit entwickelte Pflanzen meist grössereTerpenmengen enthalten als ausgereifte. Alle Terpene phos-phoreszieren unter geeigneten Bedingungen, was die sauerstoff-haltigen Bestandteile der ätherischen Oele, die Stearoptene, nichttun. Einige Terpene, besonders die höher siedenden leuchtenschwach, wenn ihre Dämpfe mit der Luft zusammentreffen,stärker und länger beim Erwärmen mit alkoholischer KalilaugeUnd gleichzeitigem starken Schütteln.
Die Terpene können nach ihrer Zusammensetzung, ihremSiedepunkt, ihrem Verhalten gegen Halogenwasserstoff, Brom usw.eingeteilt werden in:
a) Hemiterpuiie oder Penteno, C S H 8 .
Hierzu gehört das Valerylen und Isopren. Diese sind zwarin den natürlichen ätherischen Oelen bisher noch nicht beobachtet.sie gehen jedoch durch Polymerisation in echte Terpene über.
b) Eigentliche Terpene, C 10 H 16 .
Mit Ausnahme des Camphens sind die eigentlichen Terpenebei gewöhnlicher Temperatur farblose, unzersetzt destillierbareFlüssigkeiten von Siedepunkten zwischen 155 bis 185° und spezi-