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Hauptbestandteile der ätherischen Oele.
In Alkohol sind sie um so weniger löslich als derselbe Wasserenthält, so dass sich in 90 bis 91°/ 0 Alkohol manche sauer-stoffarme ätherische Oele nur wenig lösen. Leicht sind sie lös-lich in Aether, Benzol, Chloroform, Eisessig, fetten Oelen und meistauch in Schwefelkohlenstoff. Sie erzeugen ferner, auf Papiergetupft, vorübergehend einen durchscheinenden Fleck.
Infolge der verschiedenartigen Zusammensetzung der äthe-rischen Oele verhalten sie sich auch gegen Agenzien sehr ver-schieden, wie dies später bei der Einzelbesprechung der ver-schiedenen Gruppen bzw. deren hauptsächlichsten Vertreter näherdargetan wird.
Durch Einwirkung von Licht und Luft verharzen die äthe-rischen Oele nach kürzerer oder längerer Zeit, d. h. sie färbensich hierbei allmählich gelb bis braun, reagieren sauer, werdendickflüssig und gehen schliesslich in eine zähe, beinahe feste,harzartige Masse über. Durch die Verharzung verändert sichauch der Geruch und der Geschmack der ätherischen Oele, dasspezifische Gewicht und der Siedepunkt erhöhen sich, währenddie Löslichkeit in anderen Flüssigkeiten abnimmt.
Terpentinöl und andere terpenreiche ätherische Oele ver-mögen ozonisierend zu wirken, wenn sie mit Luft oder Sauer-stoff bei Luftzutritt geschüttelt werden. Solche Oele bleichenz. B. Indigolösung, machen aus Jodkalium Jod frei, oxydierenarsenige Säure zu Arsensäure usw. Nach Engler und Weissbergberuht diese stark oxydierende Eigenschaft des Terpentinölsund der terpenreichen ätherischen Oele, die beim Aufbewahrenim Dunkeln jahrlang andauert, auf der Bildung eines leicht zer-setzlichen Terpensuperoxyds.
Zur Vermeidung von Verharzung müssen die ätherischenOele in sorgfältig geschlossenen, möglichst bis an den Hals ge-füllten Flaschen an einem, kühlen Orte, vor Licht geschützt auf-bewahrt werden.
Ihrer Elementarzusammensetzung nach unterscheiden wir:1. sauerstoffarme (terpenr'eiche) Oele, 2. sauerstoffreiche (terpenarme)Oele, 3. stickstoffhaltige Oele und 4. schwefelhaltige Oele.
Hauptbestandteile der ätherischen Oele.
A) Kohlenwasserstoffe.
Das Heptan, C 7 Hio> i st em f ast ausschliesslicher Bestandteilim ätherischen Oel von Pinus sabiniana, sowie in kleiner Mengein einigen anderen Pinusarten. Kleine Mengen fester paraffin-