Homolog'e des Benzols.
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halten von Fettkörpern. Die Zahl der möglichen Isomeren
wird durch das Vorhandensein von Fettseitenketten erhöht:C G H 5 . CH 2 . CH S . OH,; C 6 H 5 . CH(CH 3 ) 2
Propylbenzol Isopropylbenzol.
Alkylbenzole entstehen durch Einwirkung von Natriumauf die ätherische Lösung eines Gemisches bromierter Benzol-kohlenwasserstoffe mit Alkylbromid:
C 6 H 5 Br + CH,Br + 2 Na = 2NaBr + C (i H s CH 3
Monobrombenzol Methylbromid • Tolaol.
Bei Gegenwart von Aluminiumchlorid oder Zinkchloridentstehen Alkylbenzole aus Benzol und Halogenalkyl oder ausBenzol und Alkohol:
CeHßBenzol
+ CH,,Cl =Chlormethyl
CgH«Benzol
+ 2CH 3 CI =
Chlormethyl
C ß H 0Benzol
+ C 2 H 5 OH =
Aethylalkohol
HCl
+
2 HCl +
C 8 H S . CH 3Toluol.
C fi H 4 (CH 3 l 2
Xylol.
H 2 0 + C 6 H 8 .C,H 5
Aethylbenzol.
Homologe des Benzols entstehen ferner bei der trockenenDestillation von alkylierten Benzoesäuren mit Aetzkalk:
CH 3 .C 8 H 4 .COOH = C0 2 + CH 3 .C,H 5Toluylsäure Toluol.
Die Homologen des Benzols sind meist flüchtige Flüssig-keiten, Durol, Pentamethyl- und Hexamethylbenzol sowie Hexa-äthylbenzol sind feste Stoffe. Sie besitzen einen eigenartigen,nicht unangenehmen Geruch und lösen sich in Alkohol und Aether,nicht in Wasser.
Bei der Oxydation liefern die Monoalkylbenzole sämtlichBenzoesäure, die Dialkylbenzole werden von verdünnter Sal-petersäure zu Alkylbenzoesäuren, von Chromsäure-SchwefelsäureZl * Phtalsäurcn oxydiert. Die Trialkylbenzole liefern Dialkyl-benzoesäuren, Alkylphtalsäuren und schliesslich Benzoltricarbon-säuren. Chlor und Brom substituieren in der Kälte bei Gegen-wart von Halogenüberträgern Wasserstoff am Benzolkern, in der"Warme Wasserstoff in der Seitenkette. Konzentrierte Salpeter-säure erzeugt Nitroverbindungen, konzentrierte SchwefelsäureSulfosäuren. Durch Behandeln mit überhitztem Wasserdampf°der durch Erhitzen mit konzentrierter Salzsäure oder Phosphor-säure auf 180° werden aus den Sulfosäuren die Kohlenwasser-stoffe regeneriert.