Kreatinin.
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sind. Beim Erwärmen mit Säuren verliert es Wasser und gehtin sein Anhydrid, das Kreatinin über.
^NH___ CO
Kreatinin, HN=C , ist ein ständiger Bestand-
^N(CH 3 )_CH,teil des Harns und bildet ein charakteristisches Chlorzink-doppelsalz.
Versetzt man eine verdünnte Kreatininlösung (oder Harn)mit einigen Tropfen frisch bereiteter, sehr verdünnter Nitro-prussidnatriumlösung und einigen Tropfen Natronlauge, so färbtsich die Flüssigkeit rubinrot. Säuert man dann die allmählichstrohgelb gewordene Flüssigkeit mit Essigsäure an, so nimmtdieselbe, namentlich beim Erwärmen, zunächst eine grüne, danneine blaue Färbung an (Weyl-Salkowsky).
Fügt man zu einer Kreatininlösung (oder zu Harn) etwaswässrige Pikrinsäurelösung und einige Tropfen Natronlauge, se-tritt sofort eine längere Zeit anhaltende Eotfärbung auf, welchedurch Essigsäure oder Salzsäure in Gelb übergeführt wird.Aceton gibt eine ähnliche, jedoch mehr rötlich gelbe Eeaktion.Deshalb prüft man auf Aceton im Destillat.
NH 2I
Arginiu, l-Amido-4-guaneTdovaleriansäure, HN:C.NH.CH 2 .
CH 2 .CH 2 .CH(NH 2 ).COOH, aus Cyanamid und Ornithin, findetsich unter den Spaltungsprodukten vieler Eiweisskörper.
U. Kohlehydrate, C m H 2n O„.
Als Kohlehydrate bezeichnet man neutrale Stoffe, welchenach der Formel C m H 2n O n zusammengesetzt sind und demnachWasserstoff und Sauerstoff in demselben Verhältnis enthalten,wie das Wasser, d.h. auf 2H entfällt 10. Die Kohlehydratefinden sich hauptsächlich im Pflanzenreich, einige auch im Tier-reich, viele sind künstlich erhalten worden.
Die Kohlehydrate sind feste, teils krystallisierte, teilsamorphe, teils auch histologisch organisierte Stoffe. Zum Teilsind sie wichtige Nahrungsstoffe. Man kann sie einteilen in dieZuckerarten, die Cellulosegruppe, die Stärkearten und Gummi-arten. Die drei letzteren fasst man als Polysaccharide zusammen.
Die Zuckerarten sind teils Monosaccharide, teils Disaccharideund Trisaccharide, welche letzteren beide als Anhydridzucker