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Hedonal.
X)H
wird
Chloralurethan, Uralinm, Uralin, CC1 3 _CH
^NH.CO.OC 2 H 5erhalten durch Lösen von Aethylurethan in Chloral oder geschmolzenem
Chloralhydrat und Kondensieren mit Chlorwasserstoff. Die nach24 Stunden erstarrte Masse wird mit Wasser gewaschen und ausAlkohol umkrystallisiert.
Es ist eine blätterige, in Wasser unlösliche, bei 103° schmelzendeMasse, die in Alkohol und Aether leicht löslich ist. Beim Kochen mitWasser wird es in seine Komponenten gespalten. Es ist wie Urethanzu prüfen.
•NH.COOC,HgAethylideimrethaii, CH 3 .CH , entsteht aus Acet-
^NH.COOC 2 H 5aldehyd und ürethan durch Kondensation mit Salzsäure. Es bildetatlasglänzende, bei 126° schmelzende Blättchen, die schwer in kaltemWasser, leicht in heissem Wasser, in Alkohol und Aether löslich sind.
•NH 2
Hedonal, Methylpropylcarbinolurethan, CO
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,0 3 ti 7
aus ter-
tiärem Amylalkohol und Harnstoffchlorid dargestellt, ist ein weissesKrystallpulver, von schwach aromatischem, eigenartigem Geruch,pfefferminzähnlichem Geschmack und neutraler Reaktion. Es schmilztbei 78—79» und siedet bei 215°. In kaltem Wasser schwer löslich, löstes sich bei 37° zu 0,8°/ 0 , in Alkohol und Aether ist es leicht löslich.
/NH äHarnstoff, Carbamid, CO
V NH,
Geschichtliches. Harnstoff wurde 1733 von Uouelle im Harn ent-deckt, 1799 stellten ihn Fourcroy und Vauquelin in reinem Zustande dar.Seine Zusammensetzung' ermittelten Liebig und Wähler. Die Umwandlungdes Ammoniumcyanates in Harnstoff fand 1828 Wähler, eine folgenschwereEntdeckung, welche bewies, das organische Stoffe auch ausserhalb deslebenden Organismus auf synthetischem Wege erhalten werden können.
Harnstoff findet sich im Harn der Säugetiere und in vielenanderen tierischen Flüssigkeiten und Geweben, z. B. in derGlasflüssigkeit der Augen, im Blut, in der Milch u. s. w. Einerwachsener Mensch scheidet unter normalen Verhältnissen etwa30 gr Harnstoff täglich aus. Der Harnstoff entsteht im mensch-lichen Organismus durch Zersetzung von Eiweisstoffen.
Um Harnstoff aus Harn zu gewinnen, dampft man denselben zurSyrupskonsistenz ein, koliert von dem ausgeschiedenen Kochsalz abund trägt unter sorgfältiger Abkühlung in das zwei- bis dreifacheVolumen starker Salpetersäure ein. Das auskrystallisierte Harnstoff-