('yankalium.
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ausgeschiedene Cyankalium wird auf einer Nutsche gesammelt,mit wenig starkem Alkohol gewaschen, kräftig abgesogen undim Vacuum über Schwefelsäure getrocknet.
Das technische Cyankalium wurde früher ausschliesslichaus Ferrocyankalium gewonnen. Jetzt werden nur noch dieMengen von Eerrocyaniden auf Cyankalium verarbeitet, welcheals solche nicht verwertet werden können.
Cyankalium entsteht beim Glühen von entwässertem gelbem Blut-langensalz:
Fe(CN) 6 K 4 = 2N + FeC 2 + 4KCNFerrocyankalium Stickstoff Kohlenstoffeisen ('\ ankalium.
Die Gleichung lehrt, dass bei dem Prozess ein Drittel des vorhandenenCyans verloren geht. Das vermeidet man, wenn man nach dem Vorschlagvon Liebig dem zu schmelzenden Ferrocyankalium Pottasche zusetzt:
Fe(CN)eK 4 + C0 3 K 2 = CO s + Fe + 5KCN + CNOKFerrocyankalium Pottasche Cyankalium Kaiiumcyanat.
Das Gemisch aus Kaliumcyanid und Kaliumcyanat ist für viele Ver-wendungszwecke benutzbar, will man die Bildung des Cyanates vermeiden,so muss man dem Gemisch aus Ferrocyankalium und Pottasche noch Kohlebeifügen:
Fe«!N),,K 4 ;Ferrocyankalium
C0 3 K., + C = CO a +Pottasche Kohle
CO
+ Fe + GKCN
Cyankalium.
Jetzt werden erhebliche Mengen technisches meist natrium-haltiges Cyankalium gewonnen, indem man Ammoniakgas durchstehende Retorten leitet, in welchen ein Gemenge aus grobemHolzkohlenklein und kohlensaurem Alkali auf Dunkelrotglut erhitztist. Die Reaktionsmasse lässt man in Sammelbehälter ab undlaugt mit Wasser systematisch aus. Die erhaltenen Laugen vonetwa 1,4 spez. Gewicht lassen beim Versetzen mit Alkalicarbonatrohes Cyankalium ausscheiden, welches abgeschleudert und durchUmkrystallisieren gereinigt wird. Aehnlich wird auch Cyan-natrium erzeugt.
Oder man schmilzt Cyannatrium, trägt die berechneteWenge Alkalimetall und Kohle ein und leitet bei einer Tem-peratur, welche gerade genügt, das Cyanid flüssig zu halten,Ammoniak ein. Aus dem Alkalimetall und dem Ammoniak ent-steht zunächst Alkaliamid, welches sieh im Entstehuugszustandsofort mit dem Cyanid zu Dialkalieyanamid umsetzt, das nunmit der Kohle Cyanid bildet.
Ein bedeutendes Quantum Cyankalium wird aus Melasse-schlempe gewonnen. Die zuvor bis zum spez. Gewicht 1,385 ein-gedickte Melasseschlempe wird in Retorten vergast, und die Gasewerden in passend konstruierten Überhitzern auf eine Tem-peratur erhitzt, bei welcher die Bildung von Cyanwasserstoff
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