Acryl Verbindungen,0H 2 COOCgHg
2G3, aus Aepfelsäure, Alkohol
A epfel säureäthy lester,
CH(OH)COOC«;H 5
und Chlorwasserstoff, liefert durch Einwirkung von Natrium und Jodäthyl
CH 2 COOC 2 H 5
den Aepfelsäuretriäthylester, CHOC ä H 5 , der unter 15 mm Druck bei
119° siedet. COOC 2 H 5
Der d-Weinsäuren! ethylester (CH 2 (OH)COOCH 3 ) 2 , schmilzt bei 48°und siedet bei 280°, der Metliylester der 1-Weinsäure hat denselben Schmelz-und Siedepunkt. Traubensiiuredimetliylester schmilzt bei 85° und siedetbei 282°, der Methylester der inaktiven Weinsäure schmilzt bei 110°.
CH 2 COOCH 3
OTT
Citronensäuretriinethylester, C^poofH ' sellmilzt bei 79° und
CH 2 COOCH 8
siedet unter 16 mm Druck bei 176°. Bei partieller Verseifung- liefert er den
CH 2 .COOCH 3OTT
Citronensäuredimethylester, die Citrodimethylestersäure, t^noH 'die bei 125-126" schmilzt. CH 2 .COOCH 3
N. Abkömmlinge der ungesättigten Kohlen-wasserstoffe.
Wie die Fettkörper von den Kohlenwasserstoffen der Methan-reihe, so leiten sich von den Oleflnen Derivate ab, welche manals Acrylverbindungen bezeichnet. Die Acrylverbindungen unter-scheiden sich von den Fettkörpern durch einen Mindergehaltvon zwei Wasserstoft'atomen, weil sie ein Paar doppeltgebundenerKohlenstoffatome besitzen:
CH 2 .OH CH 2 .OH COOH COOH
CH 2
I
< :h,
CH
CH,
CH
n 3 CH 2
Propylalkohol Allylalkohol
CH 3 CH 2
1 'ropionsäure Acrylsäure.
Wegen dieser Doppelbindung vermögen die Acrylverbin-dungen wie die Oleflne zwei Atome Halogen (Brom) oder einMolekül Halogenwasserstoft' zu addieren; dabei gehen sie inHalogensubstitutionsprodukte der entsprechenden Fettkörper über:
+ 2Br = C ls H 34 Br 2 0 2
Dibromstearinsäure
* isH 3 40 2Oelsäure
C 3 H,,.OH
Allylalkohol
+ HCl = C 3 H 6 CI.OH
Monochlorpropylalkohol.