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Schwefligsäureester.
2CH.0H = 2 HCl
S0 4 (C 2 H 6 ) 2Diäthylsulfat.
+ S0 2 (OCH 3 ) 2Dimethylsulfat.
2C 2 H,OH = HCl + H 2 0 + SO/££ 8 I s
2C.,H 5 J + S0 4 Ag 2 = 2Ag-J +
Jodäthyl
S0 2 C1 2 +
Sulfurylchlorid
SO2 pi + a^gxijuia = nui n g u o<j 2 q
Sulfuryloxyclilorid Diäthylsulfat.
Die neutralen Schwefelsäureester sind farblose, schwere,pfeffermünzähnlich riechende, fast unzersetzt siedende Flüssig-keiten, welche als Alkylierungsmittel verwendet werden.
Schwefelsäuredimethylester, S0 2 (OCH 3 ) 2 , siedet bei 188°, Schwefel-siiurediäthylester, S0 2 (OC a H 5 ) 2 , bei 208°. Letzterer entsteht auch ausSchwefeltrioxyd und Aether:
SO s + (C 2 H 6 ) 2 0 = S0 2 l,OC 2 H 6 ),.
4. Schwefligsäureester.
Die Ester der schwefligen Säure leiten sich teils von der
symmetrischen, teils von der unsymmetrischen schwefligenSäure ab.
/OH /H
S=0 S = 0 2
■M3H M3H
Symmetrische schweflige Säure Unsymmetrische schweflige Säure.
Von der unsymmetrischen schwefligen Säure leiten sichdie anorganischen Sulfite ab, denn das Silbersulfit liefert mitJodalkyl Alkylsulfosäurealkylester, z. B.:
Ag.S0 2 OAg- + 2C 2 H 5 J = 2Ag-J + C 2 H 5 .S0 2 .OC 2 H,.
Mit Kalilauge spalten diese Ester nur eine Aethylgruppeab und liefern Alkylsulfosäuren, welche mit den S. 89 be-sprochenen Oxydationsprodukten der Merkaptane identisch sind.
Die Ester der symmetrischen schwefligen Säure entstehenbei der Einwirkung von Thionylchlorid auf Alkohole:
SOCl 2 + 2C 2 H 6 OH = 2 HCl + SO(OC 2 H 3 ) 2 .
Der Methylester, SO(OCH 3 ) 2 , siedet bei 121°, der Aethylester, SO(OC 2 H 5 ) 2 ,bei 161°. Mischt man diesen mit einer verdünnten Lösung von 1 Mol. KOH,so krystallisiert das Kaliumsalz der unbeständigen symmetrischen äthyl'
X>Kschwefligen Säure, SO , in glänzenden Schuppen heraus.
^OC 2 H 5
5. I'liosphorsäureester.
Die Phosphorsäure vermag als dreibasische Säure dreiReihen von Estern, zwei saure und einen neutralen, zu bilden-