Aethyläther.
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Die Konstitution der Aethcr folgt besonders aus der zweitenBildungsweise, die zugleich beweisend dafür ist, dass in denNatriumalkoholaten das Natrium für Hydroxylwasserstoff ein-getreten ist. Wäre dies nicht der Fall, sondern träte das Natriumfür Wasserstoff an Kohlenstoff ein, so besässe beispielsweisedas Natriummethylat die Formel Na-CH 2 .OH und müsste mitJodäthyl Propylalkohol liefern:
C 2 H 6 J + Na.CH 2 OH = NaJ + C 2 H 5 .CH 2 .OH.
Tatsächlich entsteht aber bei der Keaktion Methyläthyl-äther, der zwar dieselbe empirische Formel hat, wie der Propyl-alkohol, aber nicht die Eigenschaften des Alkohols aufweist:
CgH 6 J + CH s .O.Na = NaJ + CH 8 .O.C 2 H 5 .
Die Aether sind neutrale, flüchtige, in Wasser wenig lös-liche, in chemischer Beziehung ziemlich indifferente Stoffe. Dieniedrigsten Glieder sind Gase, dann folgen Flüssigkeiten, diehöchsten sind feste Körper. Die Siedepunkte liegen niedriger•*ls die der entsprechenden Alkohole. Mit konzentrierter Schwefel-säure liefern sie Alkylschwefelsäuren:
(C 2 H 5 ) 2 0 + 2S0 4 H 2 =Aethyläther Schwefelsäure
H 2 0 + 2SO<B H8
Aethylschwefelsäure.
aethyläther, CH 3 .O.CH s , ein farbloses Gas, verdichtet sich gegen —23°
zu einer Flüssigkeit.•ethyläthylather, CH 3 .O.C 2 H 5 , siedet hei +11° C. und ist als Anaestheti-
cum empfohlenAethyläther, G,H" 5 . 0. C 2 H 5 , siedet bei 35°.»•Propylmethyläther, C 8 H 7 .O.CH 8 , siedet bei 37°.«•l'ropylätlier, C 3 H 7 .O.C 8 H 7 , siedet bei 8G n .«opropyläther, C 3 H 7 .O.C 3 H-, siedet bei 61°.»-Butylütlier, CH^CH^g.O^CH^.CHj, siedet bei 140—141«.Jsobntyläther, (CHjWCH^g.O.CCHg^CHg),, siedet bei 122».Isoamylätlier, CgHu.O.CsHu, siedet bei 1760.^etyläther, C,,;H 83 .O.C le H 33 , siedet gegen 300° und schmilzt bei 55°.
Aethyläther, Aether, C,H B .O.C»H 8 .
Molekulargewicht = 74,1.
^ Geschichtliches. Aether wurde 1540 von Valerius Cordus durch
ye^tillation von Alkohol und Schwefelsäure entdeckt. Die Methode geriet jedochAr er £ essenl 'eit "«(1 wurde 1730 von FrobentUS von Neuem aufgefunden.?«'» hielt anfänglich den Aether für ein Schwefelsäuroderivat und nannte">n daher Schwefeläther, Aether Stüfuricus. 1800 zeigte Valentin Hose,
Ifuricus. 1800 zeigte-•>« «einer Keinen ocnwetei enthält. 1850 lehrte Heftig..»..«-- —■-un g des Aethers aus Jodäthyl und Natriumalkoholat und bewies damit
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«ass der Aether keinen Schwefel enthält. 1850 lehrte Wüliamson die Dar"telhinc dpa Uli,«.. „„■, r n ,iao,..i „„j v..t..;i,tniiUrnlw>l.it und bewies dann