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Kurzgefasstes Lehrbuch der Chemie : für Mediziner und Pharmazeuten ; organischer Teil
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Amylenhydrat.

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Amylenliydrat, Dimethylätliylcarbinol ( £*Jf^C.OH.

C 2 H 5 /

Molekulargewicht = 88,12.

Amylenhydrat, der tertiäre Isoamylalkohol, Amylenum hydratum,ist eine klare, farblose, flüchtige, neutrale Flüssigkeit von eigentüm-lichem ätherisch-gewürzhaften, an Campher erinnerndem Gerüche undbrennendem Geschmack. Amylenhydrat ist in 8 T. Wasser löslich, mitWeingeist, Aether, Chloroform, Benzin, Glycerin und fetten Oelen mischtes sich klar. Das spez. Gewicht beträgt 0,815-0,820 bei 15°. Essiedet bei 99103° und schmilzt bei12°.

Hei der Darstellung des Amylenhydrats geht man aus von dem

Gährungsamylalkohol, der mit Chlorzink hauptsächlich /?-Isoamylen,

p ental, liefert:

OH,^ ZnCL

p 3S CH.CH 2 .CH 2 OH ---------

( H 3/ 2 2 _H 2 0

^-Isoamylen.

Man schüttelt dieses bei20° mit Schwefelsäure, die mit demhalben bis gleichen Volumen Wasser verdünnt ist und verseift die ent-standene Amylschwefelsäure durch Kochen mit Wasser:

+ S0 4 H 2 =CHaAfiH., CH.. + H 2° = S °4 H :

£^ 8S C:CH.CH 8

QTT

Ch^C=CH_CH 8

CH,

CH 8 -s C ^OSOjOH

CH^/ \CH2-CH3

V sCHg_CH 8

CH t <j\p/OHCH;,/°xCH 2 _CH s .

20 cc der wässerigen Lösung (1 = 20) sollen 2 Tropfen Kalium-Permanganatlösung innerhalb 10 Minuten nicht entfärben (Amylen).e wässerige Lösung (1 = 20) soll auf ammoniakalisehe Silbernitrat-sung bei 10 Minuten langem Erwärmen im Wasserbade nicht redu-zierend einwirken (Ainylaldehyd).

Il-Hexylalkoliol, C 8 H 18 .OH, kommt als Essigsäure- und Buttersäure-er im ätherischen Oel der Samen von Heracleum giganteum vor.

OH

thols.

findet sich im Wein-

. n-HeptylalkohoI, Oeiianthalkoliol, C 7 H 15lse l'il und entsteht durch Reduktion des Oenantl

v "'Oktylalkohol, C ? H 17 .OH, ist als Essigsäureester im ätherischen Oel

Vo" j, a . c ^' lni ' Spondyltum, als Buttersäureester in dem ätherischen Oel-< astinaca sativa und Heracleum giganteum enthalten.

sich ^'"J'alkohol, C 12 H 25 .OH und Myrylalkohol, C, 4 H s , ! ,.OH, tinden

als zusammengesetzte Aether im Walrat.Ha, , Cet > r,aI1 iOl» Aethal, C lf ,H g3 .OH, bildet als Palmitinsäureäther den

' 1,,bes tandteil des Walrats,der H ( ' eryla,kol, ol? Cerotin, C 26 H 6S .OH, ist in Form des CerotinsäureestersHauptbestandteil des chinesischen Wachses.

mitin .Mel'ssylalkohol, Myricylalkoliol, C 80 H 6 i.OH, findet sich als Pal-'"Bäureester im Bienenwachs, als Cerotinsäureester im Carnaubawachs.