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Kurzgefasstes Lehrbuch der Chemie : für Mediziner und Pharmazeuten ; organischer Teil
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Pental.

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CHgS,p/OH

CH 3 / \C

C ^C=CH.CH S

Pental, Trimethyläthylen, (CH 3 ) 2 C=CH.CH 3 .Molekulargewicht = 70,1.

Pental, Amylenum, Amylen, stellt man dar, indem man in einemmit gut wirkendem Kühler verbundenem Fraktionskolben 10 T. krystalli-sierte Oxalsäure im Wasserbade auf 90° erhitzt und nun aus einemTropftriehter 100 T. tertiären Amylalkohol, Amylenhydrat, in langsamemStrahl einfliessen lässt:

xCH 2 .CH :l = H 2° +

Amylenhydrat Pental.

Das Pental destilliert mit dem Wasser in die. Vorlage. Man trenntes im Scheidetrichter ab, trocknet es mit Chlorcalcium und rektifiziertes aus dem Wasserbade.

Pental ist eine klare, farblose, dünnflüssige, neutrale, leicht ent-zündliche, und mit stark leuchtender Flamme brennende Flüssigkeit.Es besitz! einen eigentümlich ätherischen Geruch und süsslichen Ge-schmack. Das spez. Gewicht beträgt 0,69, der Siedepunkt soll 39° nichtübersteigen. Diese Eigenschaften und die neutrale Reaktion, welchedamit geschütteltes Wasser zeigt, gewährleisten die Reinheit desPentals.

Die höheren Glieder der Oleilne.

Norm. Hexvlen,

C(iHi2

siedet

hei 67°.

Tetrametbylathylen,

«'1I 3 ) 2 C=C(CH 3 ) 2

v

73«.

Norm. Heptylen,

C,H

98».

Norm. Oktylen,

t'sH 16

n

. 123«.

Norm Nonylen,

CgHjg

n

1500.

Norm. Decylen,

CioH 20

V

. 1750.

Norm. Undeevlen,

C 11 H 22

., 196».

Norm. Dodecylen,

C 12 H 24

schmil

et hei.-11,5"

Norm. Tridecylen,

Cl3H 2(i

Norm Tetradecylen,

C^Hjg

, +14°.

Ceten,

C1GH32

. +4°-

Ceroten,

C 2 -fff,4

+68».

Helen,

^80^60

»

+62«.

Das Wesen der Doppelbindung!

Weil die Olefine auf dieselbe Zahl von Kohlenstoffatomen zweiWasserstoffatome weniger gebunden enthalten, als die Ethane,haben wir angenommen, dass in demselben ein Paar von Kohlen-st offatomen vorhanden sei, bei dem je zwei Valenzen zur gegen-seitigen Bindung verwendet seien und wir nannten solche Kohlen-^oft'atompaare doppeltgebunden,. Die Doppelbindung zeigt sich"1 der Fähigkeit, Additionsprodukte zu bilden, dann der Neigung