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Schwefel.
nähere Zusammengehörigkeit von Chlor, Brom und Jod tritt auch inderen stets gemeinschaftlichem Vorkommen in der Natur deutlich zuTage. Dabei erscheint jedoch das Chlor stets in weitaus der grösstenMenge, das Jod in der geringsten.
Aehnliche Unterschiede wie die freien Halogene zeigen auch mancheVerbindungen derselben, beispielsweise diejenigen mit Wasserstoff. Ambeständigsten und chemisch wirksamsten erscheint der Fluorwasserstoff;nur durch äussere Energiezufuhr direct aus seinen Elementen darstellbarund sehr unbeständig ist der Jodwasserstoff. Während das Wasser mitgrosser Energie durch Fluor zerlegt wird, wirkt Jod auf Wasser nicht ein.
Fig. 56.
Gruppe VIb. Sauerstoffgruppe.
(Der Sauerstoff, das Anfangsglied der Gruppe, wurde S. 10 ff. abgehandelt. An ihnschliessen sich Schwefel, Selen und Tellur an.)
9. Schwefel.
S = 32-06.
Der Schwefel ist seit den ältesten Zeiten bekannt, da er sich inreichlichster Menge in der Umgebung thätiger wie auch erloschenerVulcane vorfindet; besonders ist dieses der Fall in Sicilien, ferner in
Spanien, im Kauka-sus, in Aegypten,Polen, Kroatien,Schlesien u. s. f.In solchen Fällenkann das Elementsich abgeschiedenhaben durch Zer-setzung von Schwe-felwasserstoff ver-mittelst schwefligerSäure, von Sulfidenbei sehr hoher Tem-peratur oder durchdie Reduction vonSulfaten. Der so vor-kommende freieSchwefel ist gewöhn-lich mit Kalkstein,Gyps oder Mergelverunreinigt,mit Metallen; dieSulfide sind: Eisenkies, FeS 2 ;Kupferkies, Fe 2 S 4 Cu 2 , Bleiglanz, PbS; Zinkblende, ZnS;Zinnober, HgS; Antimonglanz, Sb 2 S 3 ; unter den schwefelsaurenSalzen oder Sulfaten verdienen besondere Erwähnung: Gyps, S0 4 Ca-f- H 2 0;
Noch verbreiteter sind seine Verbindungenwichtigeren Schwefelmetalle oder
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