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(Fruchtzucker?) gefunden worden ist, der wie Trauben-zucker das Kupferoxyd in alkalischer Lösung reducirt,aber den Strahl des polarisirten Lichtes nach links ab-leitet. Woher dieser Körper stammt, bedarf noch desNachweises.
Hautkrankheiten.
Von Hautkrankheiten werden am öftesten der Kopf-grind (Favus capitis) und der Hitzbläschenausschlag (Ec-zema) erkünstelt.
Der Kopfgrind — jene schwefelgelben, Stecknadel-kopf- bis pfennig-grossen, trockenen, leicht zerbröckelnden,der Oberhaut ein- und aufgelagerten, von Haaren durch-bohrten, hauptsächlich aus Pilztheilen zusammengesetztenMassen — wird so nachgeahmt, dass man mit Auftropfenvon Salpetersäure auf die behaarte Kopfhaut, durchCrotonöl und Schwefel, Blasenpfiaster, BrechWeinstein, alteSeife, Honig etc. Verfilzung der Haare, Verschwärungder Kopfhaut und Bildung gelblicher Borken erreichenwill. Das gewonnene Bild ähnelt in der That mehr oderweniger dem Kopfgrind. Zur Herbeiführung von Sicher-heit sind die Borken mikroskopisch zu untersuchen.Findet man hierbei unter einer Lage von Hornplättchender Oberhaut ein Lager von Mycelfäden, dazwischenband- oder rosenkranz-förmige Conidienketten, feinkörnigePilzelemente, Gewebstrümmer und Fett, alles dies feuchtverklebt, so hat man den Befund des wahren Kopf-grindes.
Der Hitzbläschenausschlag, eine mit Jucken ver-bundene Hautkrankheit, die aus unregelmässig zerstreutenoder dicht gedrängten Knötchen, Bläschen und Pustelnbesteht und weiterhin gelbe, gummiartige Borken zeigt,wird durch Einreibung scharfer Stoffe, wie Terpentin,Brechweinstein, Blasenpflaster, Senf, Meerrettig, Kalilauge,Arnicatinctur, Crotonöl, Seidelbast, Schwefel, Jod, Queck-silber in Salbenform etc. erzeugt.