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Deutsche Ersatzpräparate für pharmazeutische Spezialitäten des feindlichen Auslandes
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Der Krieg hat hier plötzlich Wandel ge-schaffen, und seit fast 2 Jahren ist die Einfuhiso gut wie unterbunden: wenn nichts mehr überdas neutrale Ausland eingeführt wird, dürften dievorhandenen Bestände allmählich vorbraucht sein.und Arzt und Patient werden gezwungen, aufunsere eigenen Erzeugnisse zurückzugreifen.Aber auch nach dem Kriege werden wir unshoffentlich unschwer von den ausländischenSpezialitäten trennen können, wenn wir uns andie Richtlinien halten, die ich im folgenden vor-zuzeichnen versuchen will.

Was wir bei unseren Verordnungen vermeidensollen, sind vor allem jene Spezialitäten desfeindlichen Auslandes, die leicht durch solchedeutscher H e r k u n f t oder durch ein seihstzusammengestelltes Rezept ersetzt werdenkönnen. Ihre Zahl ist eine recht beträchtliche;im folgenden soll daher nur eine kleine Auswahlder gangbarsten Präparate dieser Art angefühnwerden. Die kosmetischen Mittel, Nährpräparateund solche, die den Charakter eines plumpenSchwindelmittels tragen, werden unerwähntbleiben.

Zunächst sei an eine Form der Arzneiverord-nung erinnert, die nur im weiteren Sinne desWortes als Arzneimittel gilt, nämlich die Mine-ralwässer. Manche deutsche oder öster-reichische Brunnen sind mit englischem Kapitalfinanziert; aber für alle diese haben wir in an-