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gleichviel Wasser, im Filtrate nach 261,8 nachgewiesen. (NormaleFaeces enthalten Urobilin.)
5. Konkremente I Darm-, Kot-, Pankreassteine). Um dieselben zusammeln, verreibt man die Faeces behutsam mit Wasser zu einemdünnen Brei, welchen man durch ein Sieb laufen läßt, hierauf werdendie zurückbleibenden Konkremente gepulvert und eiii kleiner Teilderselben nach S. 252,27 auf dem Platinblech, der Rest der Kon-kremente nach S. 259,4 geprüft.
6. Harnstoff und Gallensäuren werden in dem alkoholischen Auszugnach S. 254,3 u. fi aufgefunden
7. Anorganische Bestandteile s. S. 166.
8. Bestimmung der Trockensubstanz Die Faeces werden mit verd. H 2 S0 4schwach angesäuert (um Entweichen von NH 3 zu hindern)', dann auf demWasserbade zur Trockne verdampft, 2—3 g davon genau gewogen und in einemPorzellanscliälchen mit der 10fachen Menge ausgeglühtem, genau gewogenemSand gemischt und im Trockenschrank zuerst 24 St. auf 98—99°, dann auf 105°erhitzt und alle 3 St. gewogen, bis kein Gewichtsverlust mehr wahrnehmbar ist.(Bei gemischter Kost beträgt die Trockensubst. 25Proz., bei Pflanzenkost 9—15Proz. des Kotes).
9. Bestimmung des Fettes. Die nach 8 erhaltene Trockensubst, wird in diePapierhülse des Soxhletapparatcs gebracht, die Schale mit Äther ausgespült,der Äther in die Hülse gegossen, dann mit 30 cem Äther 3—4 St. extrahiertund nach S. 23 verfahren.
G. Analyse der Milch.
1. Reaktion. Milch zeigt amphotere Reaktion, d. h. sie reagiertzugleich sauer und alkalisch, infolge der gleichzeitigen Anwesenheitvon primären, sauer reagierenden und sekundären, alkalisch reagierendenAlkaliphosphaten.
2. Spez. Gewicht. -Man bestimmt dasselbe mit der Mohr-West-phalschen Wage (S. 24) oder mit einem besonders empfindlichen, zudiesem Zwecke konstruierten Aräometer, dem Laktodensimeter, dessenGrade nur die zweite und dritte Dezimale des spez. Gew. angeben,z. B. 29° =1,029 spez. Gew. Die Bestimmung des spez. Gew. gibtkeinen sicheren Beweis für die Unverfälschtheit der Milch, sondern esmuß stets eine quantitative Bestimmung des Fettes, welches nichtunter 2,5 Proz, und der Trockensubstanz, welche nicht unter 10,5 Proz.betragen soll, ausgeführt werden. Gute Kuhmilch soll bei 15° einspez. Gew. von 1,029 — 1,033 haben.
3. Trennung der Milch in ihre Bestandteile. 20 cem Milch werdenmit 100 cem Wasser vermischt und so lange Essigsäure hinzugetropft,als sich die Fällung' noch vermehrt.