20
Stoffen nicht das alleinige Abkühlen durch die Luft, sondern manverwendet Kühler, durch welche die Dämpfe behufs Abkühlung und
Fig. 12.
Verdichtung geleitet werden und die zwischen dem Destillationsgefäßund der Vorlage eingeschaltet werden.
Am gebräuchlichsten ist der Liebigsche Kühler (Fig. 12A).
Derselbe besteht
Glasrohre, welchesdurch ein weiteresGlasrohr gestecktist, durch das kaltesWasser fließt, so daßdie durch das engeRohr strömendenDämpfe durch Ab-kühlung verdichtetwerden. Das Kühl-wasser muß an derunteren Öffnungdes Kühlers ein-strömen , damit esetwas vorgewärmtin den oberen.
Fig. 13.
heißen Teil desKühlers gelangt, damit ein Springen desselben vermieden wird.
Die Bestimmung des Siedepunktes durch Destillation wirdin einem Siedekölbchen (Fig. 13) vorgenommen, dessen Größe so zuwählen ist, daß es nicht mehr als zur Hälfte mit Flüssigkeit gefülltist; das mit Hilfe eines Stopfens im Halse des Kölbchens befestigte