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Hydrargyrvm.
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Reis. Grütze oder Semmel, oderallenfalls statt der Frühsuppe 1—2Tassen Kaffee und während derersten 3 Tage etwas gekochtesObst oder leicht verdauliches Ge-müse. Zum Getränk Wasser undAbkochung von Sarsaparilla, Bad.Graminis, Bardana, doch nichtRber 1500 Grm. pro die(!). Am14. Tage wieder eine Purganz;am 15. Tage beginnen die Einrei-hungen. Der Kranke bleibt imBett, dessen Wäsche sowie dieLeibwäsche nicht gewechselt wird(sie!). Dio Zimmertemperaturwird unverändert auf 16—17° R.erbalten. Dio Einreibungen von2—4 Grm. worden einen Tag tunden andern abwechselnd in TJnter-BChenkel, Oberschenkel, Ai'me undBücken gemacht. Meistens sind•' Einreibungen ausreichend, sel-ten deren 12 erforderlich. Dieersten Einreihungen geschehenfrßhj die letzten Abends. BehaarteIheüe müssen zuvor abrasirt wer-,||1 n. Während des — also niohtverhinderten — Spoieholns flois-siges Ausspülen dos Mundes mitlauwarmem Wasser. Am Tagenach Beendigung der Einroibun-Ren eine Purganz und Tags dar-;i| d' eine halbe Stunde lang einwies Bad. Hierauf ein anderesZirnraer, reine Betten und reineLeibwäsche, Bei nasskalter, win-diger Will erung darf der Kranke,Welcher unbedingt ehensolange nur|anz leichte Speisen geniessen soll,das Zimmer noch 8— 8 "WochenJdcht verlassen. Kindern wird 0.3(Neugeborenen) — 1.6 (Disp. dos.tales No. 10—20 in Charta cetata)Pro dosi oinLrnriobi'ti , od*©! dieSalbe auf ein Stück FlanellbindeBestrichen, und öüese In obigerReihenfolge auf &e verschiedenenKSrnerabschnitte applii irt. BeiKindern tsl es anerffissUcb. die
P&gS zuvor eingeriebene HuntsteRe vor der neuen Einreibung^"'glaltig mit Seife abwaschen zul ' 1 ' ■"'!. oder ein Reinigungsbad zugeben
***>& Dio Cnllerler's oheKu.r odeiklei n f Seh tri i oi k ii i.
Sieistmit geringen Abweichun-gen gegenwärt i tr auf den meistenstabilen Kliniken eingebürgert
I tasa sie nur auf solch»» und nichtin derPrivatpraxis ausfahrbar ist,und man auch nicht den entfern-testen Anhaltspunkt darüber hat,wieviel wahrend einer solchen Ein-reibungsknr Quecksilber vom (»iManismus aufgenommen wird . istder nicht wegzuleugnende Na btheüaUerEinreibungskuren. GuteResultate bei verhültnissniässigschonendem Verfahren hat diokleine Schmierkur, wie sie auf derstabi len Klinik zu Hallo ge-übt, wird, ergeben. Der Krankewird, nachdem er nach seine] Auf-nahme ein warmes Vollbad genoroinen hat, in ein auf 16—18 Ü K. er-wärmtes Zimmer gebracht Und aulknappe Diaet (Mehl- um] GriesSuppen nebst soviel Milch undtrockne Semmel, als Patient ver-langt) gesetzt. Nebenher muss der-selbe täglich wenigstens 2 TassenHnlzthee trinken und darf dasBett, sorgfältig in wollene Deckengehüllt, nur um den Naehtsluhlzu benutzen, verlassen. Am 1 und2. Tage werden In je einen Ann, am'5. und 4. in je einen Unterschen-kel und am 6. und c. Tage in jeeinenOberschenkeljeSGTm.Ungt,llydrarg. cinoteuin eingerieben,sodass während der 6 Einreibungstage im Ganzen 12 Grm."laue Salbe verbraucht werden.Jedesmal wird vor der Einreibungeines neuen Theilos der Tags zu-vor eingeriebene mit Seife abge-waseheti. Am -1. und 7. läge . an
welchem leteteren im In 1rieben wird, und Patienl volleKost selbst mit Zulagen erhalt,ist ein Vollbad /u gehen, FftiLeichtes Vonstatfcsngehea deiLwbesÖffnuBg und Unterhaltungdor Diaphorese Ist gewissenhaftSorge zu tragen. Ausserdem istdas Zahnfleisch joden Tag sorg-fältig zu controliren und nebenfleissiger Anwendung der Zahn-bürste unweigerlich mit 011101 Lö*sung von 10 Th. Kali chloricum aul'200 Th. Wasser mehrmals tÄglichgurgeln zulassen, um der Sati-vation, bei deren Eintritt die Kursofort unterbrochen wird , vorzu-beugen. Sie tritt am seltenstenein, wonn abwechselnd nur dieOber- und Unterschenkel einge-rieben und nach der Einreibungdicht mit. Leder umwirkolt. wer-den, dem Patienten um