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Zincum carbonicum. — Zincum chloratum.
Magnesiae subcarbonioae 10,0Talci Veneti subtilissime triti 5,0.Misce triturando cumGlycerinae 20,0Aquae Iiosao 120,0Spiritus Rosae 5,0.
Diese Mischung entspricht dem PariserLuBiN'schennouveau Blanc de Perles.
(3) Liquor cosmeticus Parisiensis.
Lait de Perles Lbgkand (Paris).
fy Zinci carbonici 25,0Bismuthi subnitrici 10,0Calcii chlorati crystallisati 5,0Talci Veneti subtilissime triti 10,0Magnesiae subcarbonicae 5,0Glycerinae 20,0
Aquae Eosae 200,0.Misce oxactissime.
D. S. Zum Schminken.
(4) Pulvis inspersorius Infantum.
Einstreue. Einstreupulver für Wund-flächen.
ly Zinci carbonici 20,0
Magnesiae subcarbonicae 5,0Acidi salicylici 2,5Amyli triticei 40,0Talci Veneti praeparati 35,0.
Mixtis insperge
Olei Bergamottae 1,0solutum in
Spiritus Vini absoluti 4,0.Ein sehr passendes Einstreupulver für
wunde Hautstellen kleiner Kinder.
Zincum chloratum.
Bei der Darstellung des Zinkchlorids aus Zinkstanb im Grossen kommt esvor, dass sich das entwickelte Wasserstoffgas im Contact mit den an die Ober-fläche der Flüssigkeit gehobenen Zinkpartikeln entzündet und Explosionen ver-anlasst. (Industriobl. 1878, ph. Centralh. 1878, S. 266.)
Jokissbn's Reagens besteht aus einer Lösung von lg Zinkchlorid in 30gSalzsäure und 30 g Wasser. Das durch Abdampfen auf weisser Porcellantlächoeingetrocknete Alkalo'id oder Glykosid mischt er mit 2—3 Tropfen des Reagensund erhitzt im Darnpfbade einige Zeit weiter bis zur völligen Trockenheit.Es treten dann Färbungen ein. Es erscheinen (Arch. d. Ph. 1880, 1. Hälfte,S. 386):
Aconitin
schmutziggelb
Narce'in
olivengrün
Berberin
gelb
Salicin
rothviolett
Brucin
schmutziggelb
Santonin
blauviolett
Cubebin
carminroth
Strychnin
rosa
Chinin
blassgrün
Thebai'n
gelb
Delphinin
rothbraun
Veratrin
roth.
Digital in
kastanienbraun
Keine characteristisclie Färbungen ergaben Anemonin, Atropin, Caffei'n, Can-tharidin, Chelidonin, Cinchonin, Codein, Morphin, Narcotin, Pikrotoxin. BeiDigifalin trat zuerst eine grüne, dann kastanienbraune, zuletzt schwarze Färbungauf. Eiweissartige Substanzen nahmen zunächst einen violetten, bald in schwarzübergehenden Farbenton an.
Zinkchlorid wird in der chemischen Technik sehr häufig in Stelle derSchwefelsäure angewendet, z. B. zum Raffiniren der fetten Oele, zur Pergament-papierfabrikation, zur Abscheidung der Stearinsäure, Zersetzung des Chlorkalkesetc. An und für sich ist Zinkchlorid ein gutes Desinfectionsmittel.
LÖthsal7, ist ein Salz durch Krystallisation hergestellt aus einer Misch-ung von 100 Th. Salmiak mit 150 Th. wenig Wasser enthaltendem ZinK-chlorid, gelöst in 300 Th. kochendem Wasser etc. Es entspricht der Formel2NH 4 C1 + ZnCl 2 .
Lothwasser kann man dadurch herstellen, dass man 100 Th. Zink in 500 Th.