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Thymus. Thymolum.
zeugt mit Phenol eine Blaufärbung, mit Thymol eine grüne, später in Blaugrtii ,
nach 4—5 Tagen in Roth übergehende Färbung. Sie tritt bei einer Vor ^™*|von 1:3000 noch ein. Millon's Reagens färbt rothviolett, welche la™u e.itcli nicht in der Siedehitze schwindet. (Rep. d. analyt. Ch. 1882, 8. 4 .)
conc. Schwefel-eine über-
auch mcnt in
Wird die Lösung des Thymols in der 4-fachen Mengesäure in ein 10-faches Vol. Wasser eingegossen, setzt man dann -schüssige Menge Bleiweiss hinzu, digerirt eine halbe Stunde, so färbt sieFiltrat auf Zusatz von wenig Ferriehlorid violcttblau.
Anwendung. Thymol gleicht in seinem Verhalten als ArzneikörperPhenol (Carbolsäure), doch ist seine Wirkung keine kräftigere, sondern ^etwas schwächere und man ist daher im Allgemeinen von der Anwendu g ^Thytnoles zurückgetreten. Einige Aerzte halten sogar die antiseptisc ^^desinfective Wirkung des Thymols für unerheblich, insofern sie damit kern ^wiegenden Heil-Erfolge zu erzielen vermochten. Der weit angen enro i,i mü lruch und Geschmack, dann die geringere Giftigkeit, waren Grund, dem ^
den Vorzug vor dem Phenol zu geben und sollte man es auch in allen den a e { 6heranziehen, in welchen die Carbolsäure nicht vertragen wird. TJebngens ^_man es nicht in denselben Gaben wie die Carbolsäure an, sondernsuchte es sogar meist in weit schwächerer Gabe. . , g a ut
Thymol verbindet sich wie Phenol mit dem Zellgewebe der thierisc ie t
und macht es gegen Fäulniss sicher, es ist also ein Antisepticum. ^t,__Q y \es in ähnlichen Fällen wie die Carbolsäure innerlich zu 0,05-—°' L jimal-zwei- bis dreistündlich, so dass die Tagesgabe 0,5—1,0 ausfüllt. DieEinzelgabe ist 0,1, die Maximal-Tagesgabe 0,5. Man gab es in Emu 'ge-löst in Glycerin und Tincturen oder mit der dreifachen Menge " . l nor me»mengeschmolzen und mit organischem Pulver gemischt in Pillenform bei rß öenfermentativen Verdauungsvorgängen, Magenerweiterung, Diphtheritis, f» en t ; gffi us,etc., in zwei- und dreimal stärkerer Gabe als Fiebermittel, bei Gelenkrhett ^ ^ohne dass es sich besonders zu bewähren schien. Aeusserlich wendet man ,^ ragse rVerbandmittel unter Zusatz von etwas Weingeist in 50—100—200 c cn it esgelöst, wo es antiseptisch wirkend die Vernarbung befördert. Füller enl P ^ eX jnbesonders (in 1000 Th. Wasser gelöst) zum Waschen hei Verbrennungen,^100 Th. Leinöl gelöst zum Bepinseln der Brandwunden (alle 10 — 1 5 i„ r pin-
Es erweist sich schmerzlindernd, so dass die Patienten die wascnuii& ^
Seiung damit immer wieder fordern. Bei der Behandlung bildete sie ^ßei,
Benrag oamir immer wieder fordern. Bei der jaenanuiung uu^*~ abn L ''»
llautrestcn, dem Seerete und dem Thymol-Oele ein TJeberzug, welcher e ^ oC hennachdem darunter die Heilung beendet war. Die Heilungsdauer betrug 3
(Wien. med. Wochenschr. 1880, Nr. 6. Med. Neuigk. 1880, S. 72). -„gen
Das Thymol dient vorzugsweise, wenn man nicht nöthig hat, aut ■ u a nde
Mehrkosten Rücksicht zu nehmen, bei Lister's antiseptischem p; eS eim Verhältnisse von 1 Theil zu 20 Th. Glycerin und 100 Th. Wa ?f e *{ ie fla» li
Mischung greift die chirurgischen Instrumente nicht an und stump» n{U uig,
des Operateurs nicht ab. Sie ist besonders geeignet zu örtlicher - er un»
kann in kleineren Mengen angewandt werden. Hauptsache ist, dass ^es
hat keinen so unangenehmen Geruch wie
örtlicherCarbolsäure, ist dabei
Seitenauch ein echtes ist. Es dürfen daher die Identitätsreactionen von
Pharmaceuten nie unterlassen werden. ^ e ; se
Thymol mit Kampher gemischt verflüssigen sich in ahnlic n dmJg
eine Mischung des Chloralhydrats mit Kampher. Die saure ve - rkt ,
Berber ins mit dem Thymol (Acidum thymicum) durch Mischung fän jg.eine honigdicke Flüssigkeit, die neutrale Verbindung ist krystalusa
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