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Pyrothrum. — Quassia.
welche Composite auf den Canarischen Inseln, in Griechenland, Algier ein-heimisch ist, sollen nach X. Landeker's Angahe 'den Bliithen von P. roset®ziemlich ähnlich wirken.
Prüfung. Der filtrirte Aufguss des Persischen Insektenpulvers nuheissem Wasser (1 : 10) hat die Farbe des Bayrischen Bieres und verhält sigegen Reagentien in folgender Weise: Ferrichlorid fällt einen dunkelgrüntintonartigen Niederschlag, welche Farbe auch nicht auf Zusatz von Salzsäu Vwelche den Niederschlag löst, verschwindet; Cupriacetat erzeugt einen g rgrünen, Silbernitrat einen grauweissen starken Niederschlag, welcher aufsatz von Salpetersäure nicht verschwindet, aber auf Zusatz von Aetzammon lj <" ^Erwärmen eine Reduktion erfährt unter Abscheidung metallischen Silbers. A eammon färbt dunkelgelb und auf Zusatz von Oxalsäure erfolgt in 2 SecU '!'^.eine starke Trübung. Gerbsäure erzeugt einen weissgelben Niedersc» »Bikaiische Kupferlösung färbt dunkel grasgrün und beim Erhitzen bis i>Aufkochen erfolgt Reduktion; Aurichlorid bewirkt eine braune Trül» 1 "^'welche auf Zusatz von Salzsäure und durch Aufkochen nicht verschwi»" ^Baryumchlorid, Jodjodkalium, Pikrinsäure verhalten sich indifferAether nimmt mit dem Aufguss geschüttelt keine Färbung an.
Tinctura Pyrethri flornm. Eine wirksame Tinctur kann nur, wie FlNZE^Bberichtet, mittelst starken, am besten 95—98-proc. Weingeist (1 : 10) efl »werden. Diese Tinctur ist mittelst Pulverisateurs oder Refraicliisseurs »wenden.
Insecteiiriiuclierpulvcr, Insectairiiuclierkcnclicii gegen Mücken, Mosquitos •bereitet man aus Th. 150 Persischem Insectenpulver, lOOTolubals»100 Benzoii, 50 Salpeter und 500 Th. Holzkohlenpulver (und Traga^schleim). Nach einer von MüNCH gegebenen Vorschrift mischt man Th. fKohlenpulver, 60 Salpeter, 40 Carbolsäure, 250 Insectenp»und Traganth und formt 8gr schwere Candelen.
Entomoctlne, Bbeidieth's, ist eine Tinctur aus Spanischem Pfeffer und In'pulver (entoma, Insect). __________
Quassia.
Der Bitterstoff des Quassiaholzes wurde bisher in Folge der Üntersuchu
krystallisirenden Körper gehalten i>* ,^ungen G. Goldschmiedt's und H. W'"'".^,-.
WiNKLEE's und WlGGEE's für einen
II, S. 781), doch ergaben die Forschungen (i. UOLDSCHMiedt s unu n. " --- y eV .die amorphe Beschaffenheit des Quassüns, welches in Form, Consistenz un ^. ghalten viel Aehnlichkeit mit einem Harze hat (ph. Centralh., 1878, ». 5 > ^genannten Chemiker fanden seine Zusammensetzung zu C 10 H l2 O 3 , w ma lenBeziehung zum Cubcbin, zur Eugensäure, Ferulasaure vermuthen Iässt, * ^das mit Aetzkali behandelte Quassiin die krystallisircndc ProtocatechusaurEssigsäure als Zersetzungsproducte ergab. _ ters" 0 ^
Das Surinamische Quassienholz ist von Tbädgardh chemisch un j, e ;worden und fand er es bestehend: aus Proc. 9,87 Feuchtigkeit; \' iyjf,
t'euclitigücu, • l '"" 17 par-0,385 organ. Säuren; 0,51 Gummi; 0,265 Quassiin; 1,91 Holzgummi; V ge .arabin; 82,52 Celluloso; 2,43 Albuminolde (davon 0,39 N). Bs *f mittel
1,91 llolzgumnn, -,- e .
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sammelt an Extracten: 0,88 Proc. mittelst Weingeistes; 0,135 l rolj - paäPetroläthers; 0,26 Proc. mittelst Aethers und 1,16 Proc. mittelst Wasse • ^Quassiin ergab in 2 Analysen 66,27 u. 60,13 Proc. G und 6,1 ° ^deProc. 11. Ausserdem fand TßADGABDH noch ein Harz und eine ttuoiSubstanz.