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Olea aetherea. Weiugeistuüsohprobe.
stunde sanft agitirt oder sanft geschüttelt, die noch warme Flasche dicht verkorktund bei schwerem Oele aufrecht stehend, bei leichtem Oele auf den Kopf g 6 "stellt an einen Ort von circa 35° C. zum Absetzen, dann an einen kalten Ortgestellt, die wässrige Flüssigkeit abgegossen, im Wasserbade zur Abscheidung desWeingeistes der Destillation unterworfen und der Destillatiousrückstand einge-dampft und eingetrocknet. Dass die paraffinige Masse mit Wasser umgeschmolzenund dieses Wasser der seifenhaltigen Flüssigkeit vor der Destillation zuzusetzenist, darf nicht vergessen werden.
Verfälschung mit minderwerthigen Oelen. Eine solche ergiebt sichaus dem Verhalten eines ätherischen Oeles in der Jodprobe, Hoppe's Nitroprussid-kupferprobe, Hager's Schwefelsäure-Weingeistprobe, Hager's Weingeistprobe(vergl. Handb. II, S. 565 u. f.). Auch das spec. Gewicht giebt mitunter An-deutungen der Verfälschungsart. Im Handbuche hat statt Hoppe in Folg 0Druckfehlers Heppe ein Platz erhalten.
Weingeistmischprobe der ätherischen Oele nach Hager. Die Prüfungder ätherischen Oele auf Identität und Verfälschung nach dem Maasse der l' llS ^lichkeit in Weingeist von verschiedenen Acthylalcoholgehalt hat DragendorE*eingehend »bearbeitet (Jahres)), über d. Fortsohr. der Pharmacognosie etc. 18 <o>11. Jahrg. 1877, S. 435 u. f.), ohne jedoch das Verfahren der Prüfung zu ord-nen und demselben Methode zu unterbreiten, welches Hager, wie folgt, versucn •
Ein Vol. ätherisches Oel wird bei 16—18° C. mit 2 Vol. absolutemWeingeist von 0,799 spec. Gew. gemischt und, wenn eine klare Mischung efolgt ist, verdünnter Weingeist von 0,889 spec. Gewicht (oder mit eineGehalt von 70,9 Vol. Proc. wasserfreien Weingeistes) in kleinen Portionen odertropfenweise unter Agitation hinzugemischt, bis die Mischung nach Verlauf ein <Minute soweit trübe geworden ist, dass sie agitirt massig trübe, also nicht vollst»»dig milchig trübe erscheint. In vielen Fällen genügt weiterer Zusatz einTropfens verdünnten Weingeistes, die durchscheinende Mischung milchig weiss 'machen. Ist die Trübung bei 16—18° C. von flockigen Ausscheidungen be-gleitet, so liegt bei Anisöl, Rosenöl und anderen ähnlichen Oelen auch einefälschung mit Cetaceum oder Paraffin, Ozokerit, Naphthalin etc. vor.
Wäre die Mischung trübe, aber noch durchscheinend, so wird von demdünnten Weingeist noch hinzugetropft, bis die Mischung höchstens nur • .schwach oder kaum durchscheinend ist. Der verdünnte Weingeist w» 115° C. durch Mischung von 112cem 90-proc. Weingeist mit 30ccm Wasser n^gestellt. Der off. verdünnte Weingeist darf hier nicht in Anwendung k° m
Diese Weingeistprobe lässt eine Verfälschung in den meisten Fällenkennen, wenn auch nicht immer die Art der Verfälschung. Diese letzteredurch andere Proben bestimmt werden z. B. durch Destillation aus dem ' •' _
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bade, durch die Jodreaction, Tanninreaction. Der unten folgenden Tabelle mProben mit 2 und 3 Sorten Oel zur Basis, dennoch wird sie hier und da w ^Kectiflcation bedürftig sein, was zu beachten die Herren Apotheker von dem
fasser ersucht werden, um vollgültige Resultate zu gewinnen.
Es stellt sich in der Weingeistprobe heraus, dass die meisten TerP tund Oleum Copaivae balsami mit einem doppelten Vol. absol. ^ry^gggemischt sehr geringen Zusatz von verd. Weingeist bis zu einer starken ode ^Durchscheinen aufhebenden Trübung erfordern, dass ferner Terpcntn» ^Coniferenöle, Wacholderbeeröl, Eucalyptusöl schon mit 1—-* ^absolutem Weingeist stark trübe bis milchig weisse Mischungen liefern- U * hefldiese Oele (Wacholderbeeröl ausgenommen) zum Verfälschen der *. er ' daID itOele dienen, so stören sie die Auflöslichkeit der andern Oele, wenn diese