Mentha. — Mercuri.alis. — Methylenum bichloratum.
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, Kräuter-Magen-Elixir, L. Wundram's, eine dunkelgelbe, bittere Flüssigkeit,bestehend aus 4 Th. Aloe, 96 Th. Weingeist, mit Pfefferminzöl aromatisirt. log 0,75*ark. (Wittstein, Analyt.)
Y Pfefferminzextract von R. Hayrwardt & Co. (Burlington, Nord-Amerika) gegenwdauungsbeschwerden, Herz- und Kopfleiden, zur Reinigung des Mundes, der Zähne,es Athems etc. soll eine Chamäleonlösung sein.
j. Pfeffcrininzwasser des Dr. med. Georg Karl Koch (Parfümerie Ludwig
1 Tn, H ' S ^ ^°- ' n Bodenbach a. d. E.). Eine Mischung aus ca. 10 Th. Pfefferminzöl.Tl. i Thymianöl, 1 Th. Pomeranzenschalenöl, 2 Th. Salpeterätherweingeist und 400in - Weingeist. (Hager, Analyt.)
* Wind- nnd Magentropfen, Dr. Hoffmann's in Brennporitschen, aus der Hand^ 3 Apothekers Karl Potücek, besteht aus 3 Proc. Pfefferminzöl, Spuren Aether und
2 'Peteräther, grösseren Spuren Ipecaciianha und sehr kleiner Menge Opium nebenAn i°" Harz, bestehend aus Jalapenharz und Myrrhenharz. 17,5g 0,8 Mk. (Hager,
Mercurialis.
r . Mercurialin (Handbuch II, S. 451) fand Reichardt sowohl in Mercu-, ?*' perennis wie in M. cmnua, auch erkannte er darin eine dem Methylamin\ 2 'sN) gleiche elementare Zusammensetzung. Da diese Ammoniakbase aber voni Methylamin (wahrscheinlich wegen vorhandenen Gehaltes an Feuchtigkeit)g Gehende Eigenschaften zeigte, so hält sie REICHARDT für eine besondereSe und nennt sie Mercurialin. C. Faass und Kunst Schmidt stellten■u -M. annua eine grössere Menge dieser liase dar und fanden, dass sie vomk .^"Methylamin in ihrer elementaren Zusammensetzung und nach ihren physi-~ k( 'lien nmi chemischen Eigenschaften in keiner Weise abweiche, also beidem„ i 'dentisch seien. Das Methylamin stellten sie aus Coffein dar und ver-
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die k < ' :lH '" ls ^' """ utl dargestellte in Krystallen zu gewinnen, insofern sieail . ase völlig anhydriach machten. Dieselben Chemiker fanden in M. annuada« ''"bedeutende Mengen Trimethylamin neben Ammoniafcsaken und vermuthen,der pt Dimethylamin in Spuren in dem Kraute vorhanden sein könne (Annal.
Oeat l43 > 8l 73, Journ - d - Pharm - u - Cllem - 1879 s - 514 - Zeitschr. d.
terr - Apotheker-Vereins 1878, 8. 524).
Methylenum bichloratnm.
dieses
stellt rn^ ^ nä8 tueticum wird nach W. 11. Gukene in folgender Weise darge-f °fa "'"' ' < '" ,i ' 89 ' ,S- 1077 )- In ei,ICT1 gläsernen Kolben giebt man Chloro-dü u ..'. We lches mit .seinem 2 -3-fachen Volumen absolutem Weingeist ver-gilt u-! 84 ' und Zinkmetall. Der Kolben ist mit Dampfleitungsrohr, welchescent rn !! zu halten ist, und mit Eingusstrichter versehen. Allmählich wird con-v 0 [[ , e Salzsäure (in ihrer Menge dem Zink entsprechend) hinzugesetzt und nachfor m , ev Reaction destillirt. Das Destillat besteht aus Methylencblorid, Chloro-%env?i Wein gei8t. Das Destillat wird durch fractionirte Destillation vom Me-Brafle T orid gesondert, welches unter 50« übergeht. Das über diesem Warme-di ese ^ be i'destillirende wird wieder mit Zink und Salzsäure gehandelt AufMeth^i ° können aus 100 Th. Chloroform 20 Th,
«L Weä » können "aus" 100*Th.' Chloroform 20~ Tl.. Methylcnbichlorid oderda 8 /„' Cru '»lorid gewonnen werden. Durch Rectification bei 40 — 45 0. wird
" Ul ' e Präparat gesammelt.
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