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Rohrzucker keine oder nur eine sehr geringe dickflüssige Masse in der weingeistigenMischung abgeschieden, aber das spec. Gewicht geht über 0,913 hinaus und kannselbst 0,935 erreichen. In diesem letzteren Falle liegt wahrscheinlich ein künst-licher Honig vor. Drittens erweist sich bei Gegenwart von Stärkesyrup die^'«geistige Mischung meist weisslich oder lacteseirend und während sich bei'einem Honig im Verlaufe von 2 Stunden eine obere wenig trübe oder ziemlichKlare Flüssigkeitsschicht sammelt, ist diese bei Stärkesyrup - haltigem Honig nochstark trübe und ist dies noch selbst nach 4—5-stündigem Stehen. Dieser letztereUmstand ist wohl zu beachten.
, Nach der Bestimmung des spec. Gewichtes der weingeistigen Honiglösung,
w 'rd der Filterinhalt mit einem gleichen Weingeist (0,828 spec. Gew.) nachge-
^aschen, und von dem ausgebreiteten Filter mittelst eines Messers in ein tarirtes
, . Uchen übertragen und an der Luft oder bei schwach lauer Wärme getrocknet.
'® r ist angenommen, dass ein etwa vorhandener dickflüssiger Bodensatz in der
e, ngeistigen Lösung in das Filter übertragen wurde.
, Der theils an der Luft, theils bei lauer Wärme von seinem Weingeistgehalt
reite Filterrückstand stellt bei jungem Honig eine mehr zimmtfarbene, bei
em Honig eine bräunliche, graugelbe oder lehmfarbene, zwischen den Fingern
Weibliche, im Mörser sogar zu feinem Pulver zerreibbare, viel Dextrosekrystall-
en enthaltende Masse, 5—13 Froc. vom Gewichte des Honigs betragend, dar.
Us einem als Rest aus einem Fasse entnommenen Honig betrug dieser Filter-
ckstand 16 Proc. Ist er dagegen nicht trocken trotz eintägigen Abtrocknens
^0—25° C, nicht zerreiblich zwischen den Fingern und im Mörser, sogar
sararnenbackend, schmierig, klebrig (ganz oder theilweise), vielleicht auch plus
f'i dickflüssigen Bodensatz über 13 Proc. hinausgehend, so liegt auch ein mit
rkesyrup oder Indischem Syrup verfälschter Honig vor. Eine nur 10 Proc.
2 . ni S e ndp Fälschung raubt dem getrockneten Filterrückstande die Eigenschaft,
•sehen den Fingern pulverig zerreiblich zu sein. Die Verfälschung ist um so
8o ^ S6r '. J e schmieriger dieser Rückstand ist, und ein voller Kunsthonig dürfte
ir einen Rückstand von Extractconsitenz liefern. Dieser Rückstand wird in
ein- *.* va . amll i* ,„ u Extractconsitenz liefern. Dieser Rückstand ,..*« ...a ,' 1 S'eiche Theile geschieden, der eine Theil zur chemischen Untersuchung, derK , e J" e zu ' Bestimmung der Asche verwendet. Ist daran gelegen, den Wachs-alt zu bestimmen, so wird dieser mittelst warmen Benzols extrahirt etc.1/ T . r mikroskopischen Prüfung muss ein Quantum im Umfange einerÄ Q Jlnse vom noch feuchten, also vom nicht getrockneten Filterrückstandc ent-ein "t 6 " Un< * m ^ e ' nem Tropfen Glycerin gemischt werden, um davon sofort, eheHälff Un S der Dextrosokrystallchen stattfindet, die Hälfte für sich, die andere
mit einem halben Tropfen dünner Jodlösung gemischt unter dem Mikroskop
er Musterung zu unterwerfen.v , ^ ' der Einäscherung darf sich der Rückstand nicht ganz so wie Zuckerkohl T 1 ' we l c her bei der Verkohlung sehr stark blasig aufschäumt. Die ver-n( m Rttokstandsmasse schmilzt auch wohl, doch ist das Schäumen kaum
darf nicht über 0,15 Proc
10 So
Die
Aschenmenge
j- - stark wie bei Zucker.
J «migs hinausgehen.
Prüf mikroskopische Schau giebt zum Theil Anweisung für die chemischein * Un g. Würden z. B. Stärkemehlkörnchen, oder Partikel von geröstetem Broteso J?\ Rücks tande erkannt und wollte man diesen Theil quantitativ bestimmen,30 f, die re servirto Hälfte des Filterrückstandes zerrieben, mit der 20- bis»W 8 » Men Se 68-proc. Weingeistes macerirt und geschüttelt und im Filtrumuen l mit Lesern Weingeist, zuletzt mit 90-proc. Weingeist ausgewaschen, umUu». ker «eh»lt zu beseitigen, und das Filter ausgebreitet an einem schwachWarE aen Orte getrocknet. Bei echtem Honig ist dieser zweite getrocknete