Mays. — Mel.
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r ocknet und sowohl sehr klein geschnitten, als auch als feines Pulver in dichtgeschlossenen Glasgefässen am schattigen Orte aufbewahrt.
Anwendung. Vor Decennien wurden die männlichen Blüthentheile des Mays!mp n Harnkrankheiten, die weiblichen Blüthentheile und die FruchÜiilllen alsIheesurrogat empfohlen. In Frankreich hat man die Griffel mit Narben beieiden der Unterleibsorgane angewendet und will man bei Gallenentzündung,'eren- und Blasenleiden, Blasenkatarrh, Harnbeschwerden, Barngries, wie Das-" jN > Oasban u. A. berichten, vortreffliche Beilerfolge erzielt haben. In An-wendung kam besonders ein Extract. Die Gaben der Maisgriffel 1,0—2,0—3,0meh Tnals täglich.
0,-fl. Ill,, ' llm Muydis stigmatuin wird durch Extraction der frischgesammelten' ' B ' mittelst 60-proc. Weingeistes oder der getrockneten mittelst 45-.■"*■ Weingeistes dargestellt und der iiltrirte Auszug bis zur Musconsistenz"Sedampft. Gabe 0,2—0,4—0,6 3—4 stündlich.
86ftr» rn P ns Waydis stigmatum wird durch Auflösen von 10,0 Extract inEi: v ® yru P na Sacehari und 30,0 eines 90-proc. Weingeistes dargestellt.g , ^sslöffel voll dieses Syrups enthält ca. 0,25 Extract. JüILLAED lässt aus 12,0d e „ r « ct ' 350,0 Wasser, 366,0 Zucker und 10,0 eines 60-grädigen Weingeistesauf 1 v u P darstellen. Ein Esslöffel desselben enthält 0,24 Extract und genügt1 Tasse Tisane (Doevault). Dosis den Tag über 3—5 Esslöffel.
s chi lSS aus ^ en Früchten des Mays durch eine faulige Gährung Gifte ver-a a , ener Art und Wirkung erzeugt werden, haben Cortez und Husemann187s o lesen (^ anre8 hericlit über den Fortsein - , der Pharmacognosie etc., Jahrg.der f- ( ''' r) )- Eine Massenerkrankung von Schweinen zu Fünfkirchen in Folge"dto ' m '* Abfällen aus der Maysstärkefabrikation veranlassten Dragen-
d 6i . r ^ u Versuchen, doch konnte er keine Gifte ans dem Stärkemehl und an-heilen der Maysfrttchte abscheiden (Archiv 1878, 1. Hälfte S. 208 u. f.).
e fWfth n 7"" ,n , , " lu,, U» Amylum Maydis, ist unter Amylum, Handb. I, S. 334,
ut und in Abbildung vorgelegt.
Seisßjten a a ' S lNf ' ;, ' ( '"l ,l() diiel bei der Maysgährung und Darstellung von wein-^renn^i ( ' ;inlM 'n aus Mays gewonnen, wird als Schmiermaterial oder auch alsuno1 verbraucht.
Mol.
b ' 8 1.440 ^ S , 88i ? e oder dickfliessemle, ibmig hat ein spec. Gewicht von 1,430
tn
>440 ____
ter .rechnen
1 Liter*ül-i. derselbe nach dem Maasse verkauft, so kann man 1440g_auf
C^-Hon
Der starr gewordene und an Levulosc ärmere oder an Dcx-IK wird im Liter 1,5kg fassen. Der Honig besteht aus Dex-
(Rohrzucker). ...__... .,„______
Weitere Bestandteile sind 0,1-0,3 Proc. freie Säuren
stam^'f" 1 ^, Milchsäure, Essigsäure etc.), Farbstoff, den Pollenkörperchen ent-
l8_. 2 " a > °,2-0,5 Proc. Selileim, 0,5-1,5 Proc. Protein oder Albuminsubstanz,
' "" Feuchtigkeit und höchstens 0,5 Aschenbestandtheile (Hager).
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