Iolithyocolla. — Hex. — Mate.
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Ichthyocolla.
Die Hausenblase des heutigen Handels soll hauptsächlich von Acipenserstellatus und Acipenser Gueldenstaedtii entnommen werden.
Mainzer Fischlcim ist keine echte Hausenblase.
Vegetabilischer Fischleim, Hausenblase ans Seetang. Mit diesem Namenbezeichnet man den eingetrockneten Schleim von Gelidium comeum, Gigartinas pmosa, GJociopeltis tenax und anderen Algen. Dieses Präparat ist im Hand-buch als Agar-Agar und Gelosa (I, 726, 727) aufgeführt.
Japanische Hauscnblase kommt in Stäben oder Streifen vor, welche durchZusammenpressen der unter „vegetabilischer Fischleim" erwähnten Algen herge-8 tellt sind. Da den Algen noch verschiedene Diatomaceen anhängen, so findetffla n diese oft in den Gelatinen, welche mit der Japanischen Hausenblase herge-ß tellt sind. Mittelst Mikroskops lassen sie sich erkennen.
Court Plaster ist sogenanntes Englisches Heftpflaster.
Wulisis ist ein Bierklärmittel (in Frankreich patentirt). Es soll aus Hausen-Dlase und Natriumbicarbonat bestehen.
Zwilliugsleim, Zwillingskleister, Fox's (Nord-Am. Patent). Zur Darstellung der
^ ösung N r , \ i os t mau 2,5 g krystallisirte Chromsäure in beiläufig 15 g Wasser
^d etwa 15 g Ammoniakfliissigkeit. Dieser Mischung werden ungefähr 10
r °Pfen Schwefelsäure und schliesslich 30g schwefelsaures Kupferoxyd-Ammoniak,
T"^. ^ feines weisses Papier zugesetzt. Die Lösung Nr. II, erhält man durch
uflösen von Hausenblase in verdünnter Essigsäure (1 Th. 80-proc. Säure auf
*"• Wasser) in der Wärme des Wasserbades.
, Zum Gebrauch werden die beiden Flächen Papier, welche aneinander ge-•at werden sollen, die eine mit Nr. I, die andere mit Nr. II bestrichen und. nn gegeneinander gedrückt. Es genügt, wenn nur eine der Flächen feucht> z. B. die mit Nr. II bestrichene und getrocknete mit wenig Wasser ange-feuchtet wird.
Hex.
. * n neuerer Zeit berichtete man, dass llex Paraguayensis in Folge rück-
icntsloser Einsammlung, theils auch in Folge Vertreibung der Jesuiten und Zer-
orung der Anpflanzungen derselben anfange selten zu werden und dass Mat-
YJ~?S verfälscht vorkomme. Jobekt erwähnt (Journ. de Th&rapeutique) als
ertälschungen: Guabirova (Blätter einer Myrtacee), Cappacaroca (die
latter einer grossblättrigen Myrsina), Cahuna (Blätter einer anderen Hexe"
n, wahrscheinlich Hex sorbilis, erkennbar an den schwarzen Punkten auf der
unteren Blattfläche).
Alonzo Robbins hat mehrere (7) Sorten Mat6 untersucht und beschriebenIfroceedings of the Amer. Pharm. Associat. 1879). Die Resultate summiren^ch und zwar gaben die Blätter ab: an Wasser 30—37 Proc, an Petrolbenzin*~7 5 > 8 ! an Chloroform 5—9, an Weingeist von 0,822 sp. G. 30—38, an Wein-geist von 0,941 sp. G. 30—39 Proc. Der Tanningehalt betrug 10—16 Proc,™>r Coßemgehalt 0,2—1,6, der Aschengehalt 5- 10 Proc Sand 0,3—1 Proc,/5 der Asche ist in verdünnter Salzsäure löslich.