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bung: Jodid, das sich in einzelnen Solen, sowie im Meerwasser rindetund mit in das daraus gewonnene Kochsalz übergeht. Die Hauptmengeverbleibt in der Mutterlauge. — 4. Kaliumferrocyanid verrät durch blaueFärbung: Eisen.
Aufbewahrung: In wohlverschlossenen Glas- oder Stein-(Porzellan-)gefässen, da selbst das reine Natriumchlorid an feuchter Luft etwasfeucht wird.
Gebrauch : Meist äusserlich zu Klystieren, Einatmungen, Waschwässern.Zu Bädern benutzt man, wie zur Tierarznei, stets das gewöhnliche Kochsalz.
Natrium jodatum. — Natriumjodid.
Weisses, trockenes, krystallinisches, an der Luft feuchtwerdendes Pulver, in 0,6 Teilen Wasser und in 3 Teilen Wein-geist löslich. 100 Teile enthalten mindestens 95 Teile wasserfreiesSalz. Beim Erhitzen am Platindrahte färbt es die Flamme gelb.Die wässerige Lösung färbt, mit wenig Chlorwasser versetztund mit Chloroform geschüttelt, dieses violett.
Durch ein Kobaltglas betrachtet, soll die durch Natrium-jodid gelb gefärbte Flamme gar nicht, oder doch nur vorüber-gehend rot gefärbt erscheinen. Zerrieben auf befeuchtetes rotesLackmuspapier gebracht, darf es dieses nicht sogleich violettblaufärben.
Die wässerige Lösung (1 = 20) soll weder durch Schwefel-wasserstoffwasser, noch durch Baryumnitratlösung verändertwerden, noch sich, wenn sie mit 1 Körnchen Ferrosulfat, 1 TropfenEisenchloridlösung und Natronlauge gelinde erwärmt worden ist,beim Übersättigen mit Salzsäure blau färben.
Die mit ausgekochtem und wieder erkaltetem Wasser frischbereitete Lösung (1 = 10) soll bei alsbaldigem Zusätze vonStärkelösung und verdünnter Schwefelsäure sich nicht sofortfärben.
20 ccm der wässerigen Lösung (1 = 20) sollen nach Zusatzvon einigen Tropfen Salzsäure durch 0,5 ccm Kaliumferrocyanid-lösung nicht gebläut werden.
1 g Natriumjodid soll, mit 5 ccm Natronlauge und einemGemisch von je 0,5 g Zinkfeile und Eisenpulver erwärmt, Ammo-niak nicht entwickeln.
0,2 g getrocknetes Natriumjodid werden in 2 ccm Ammoniak-flüssigkeit gelöst, mit 14 ccm Zehntel-Normal-Silbernitratlösungunter Umschütteln vermischt und dann filtriert; das Filtrat soll,nach dem Übersättigen mit Salpetersäure, innerhalb 10 Minutenw eder bis zur Undurchsichtigkeit getrübt, noch dunkel gefärbtwerden.
Vorsichtig aufzubewahren.
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