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Kommentar zum Arzneibuch für das Deutsche Reich : mit Zugrundelegung des amtlichen Textes, sowie einer Anleitung zur Massanalyse ; im Anschluss an den Schlickumschen Kommentar
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renchymfasern von engem Lumen, welche die Hauptmasse desHolzes bilden.

Guajakholz schmeckt etwas kratzend.

Weingeist, den man mit etwas Guajakholz schüttelt, hinter-lässt nach dem Verdunsten einen bräunlichen Rückstand, welcherbeim Benetzen mit einer weingeistigen Lösung von Eisenchlorid(1 = 100) vorübergehend eine blaue Farbe annimmt.

Lignnm sanctnm. Franzosenholz. Pockholz. Bois de Gayoc.Guajac wood.

Stammpflanze: Guajacum officinale L. Guajakbaum. Zygo-phyllaceen. Eine den Aurantieen nahestehende Familie.

Kin Baum auf den westindischen Inseln mit immergrünen Fieder-blättern und blauen Blüten.

Zur Beschreibung: Das schwere (spez. Gew. 1,3), grünlichbraune,selir harzreiche und höchst unregelmässig spaltbare Kernholzbildet den Hauptbestandteil der geraspelten käuflichen Ware, welcherStücke der spröden, sich leicht trennenden, sehr oxalatreichen Rinde,sowie nunmehr auch des Splintes nicht beigemengt sein sollen. Währendder (bisher gestattete) beigemischte helle, gelbliche Splint wie andere Hölzerauf dem Wasser schwimmt, sinkt das Kernholz darin unter.

Zur mikroskopischen Betrachtung sei nur hinzugefügt, dass die 1 Zellebreiten Markstrahlen sehr lang sind und dass man die Höhe (nieist 4 Zellen)selbstredend nicht auf dem Querschnitte, sondern nur auf dem Längs-schnitte oder dem Tangentialschnitte beobachten kann.

Bestandteile: Guajakharz (über 20Proz., nur im Kernholz), Guajakon-säure (welche die Blaufärbung mit oxydierenden Mitteln bedingt), Guajak-säure, Benzoesäure.

Das Guajakharz liefert bei der trockenen Destillation unter anderendie beiden Brenzcatechinmethyläther

CeMoa « C 6 H 3 (CH 3 ){[;; 1 l| i

Guajakol Kreosol

bekanntlich die Hauptbestandteile des offiziellen Buchenteerkreosotes Guajakholz besitzt heim Erwärmen einen benzoeä hn lic hen Geruch.Gebrauch: Als ein auf die Nieren- und Hautthätigkeit wirkendes sog.I.lutreinigungsmittel, in Abkochung, zu Theegemischen. Bestes Holzfür Kegelkugeln.

' Lignum Quassiae. Quassiaholz.

Das Holz der Stämme und Stainuizweige von Picrasmaexcelsa und von Quassia amara. Der Querschnitt des hell-gelblichen Holzes von Picrasma excelsa zeigt Markstrahlen, welche2 bis 5 Zellen breit und meist 10 bis 25 Zellen hoch sind; siewerden durch Brücken von gewöhnlich 2 bis 5 Tangentialreihenvon Holzparenchymzellen verbunden, welche bisweilen grosseEinzelkrystalle von Oxalat enthalten. Den Holzparenchymzellenangelagert sieht man einzeln, oder in Gruppen von 2 bis 5,liegende Tracheen; der übrige Raum des Querschnittes wird von