RSg
AgNOg 1 _ 169,97NaBr " 103,01■ In 3 dcg sind also enthalten
6 —
1,66; ^ oder
0,5354 — 0,8718_
NaCl
0,33641,256
169,97
58^
== 6 = 2,906.
= 0,2677 g NaBr.
1,65 — 2,906 _
Die ähnliche Rechnung mit veränderten Werten kann man gebrauchen,für die Bestimmung einer Mischung von Kaliumbromid und Kaliumchlorid,Lithiumkarbonat neben Natriumkarbonat, Ferrum reductum, Ermittelungdes Verhältnisses von metallischem Eisen und Oxyduloxyd etc.
Nicht immer lässt sieb d;>s Resultat einer volumetr. Bestimmungdirekt erhalten, in zahlreichen Eällen ist es vielmehr nicht zu umgehen,dass man von einem volumetr. Reagenz einen gemessenen Überscbuss zu-setzt, durch einen „Resttiter" dann ermittelt, wieviel von dem Reagenznicht verbraucht wurde und bei der Berechnung des Resultates abzuziehenist.- Es ist dies besonders der Fall, wenn sich bei dem Vorgang einNebenprodukt bildet, das das Erkennen der Endreaktion erschwert, wiedas Auftreten der Kohlensäure bei der aeidimetr. Bestimmung der Karbonate,oder wenn Umsetzungen, die eine längere Einwirkungsdauer erfordern,die Grundlage der Reaktion bilden, wie dies z. B. bei der „Verseifungs-zahl", der „Jodzahl" und der Senf ölbestiinmung der Fall ist.
Auch wenn die chemische Umsetzung das Entstehen eines Nieder-schlages zur Folge hat, ist der Endpunkt bisweilen nicht gut direkt zuersehen und es ist dann bequemer, wenn man die Fällung durch einen Über-schuss von Reagenz bewirkt und in einem aliquoten Teile des Filtratesden Rest von Reagenz ermittelt, der sich an der Umsetzung nicht be-teiligen konnte. Man bezeichnet solche Analysen oder Titer als Rest-analysen oder Resttiter.
Die massanalytischen Instrumente
sind in den speziellen Lehrbüchern über Massanalyse so ausführlich be-schrieben und durch Abbildungen veranschaulicht — auch in dem S c h 1 i c k u msehen „Apothekerlehrling" ist hierüber ein ausführliches Kapitel ent-halten - dass hier von Abbildungen gänzlich abgesehen werden kannund nur die wesentlichsten Apparate kurze Aufzählung finden sollen
Man kann die massanalytischen Instrumente in solche einteilen,'diezur Darstellung der volumetr. Massigkeiten dienen, und solche, deren mansich bei der Ausfuhrung der volumetr. Analysen selbst bedient.
Zur Bereitung der Normal-Flüssigkeiten hat man solche Gefässe, dienur mit einer Marke versehen sind, bis zu welcher sie eine bestimmteRaummenge aufnehmen und solche, welche ausserdem noch der Längenach Bruch eile dieser Raummenge anzeigen. Die ersteren haben meistdie Form der Kochkolben und sind um so brauchbarer, je enger derDurchmesser des Halses l8 t; ausserdem ist es zweckmässig, wennsich die Marke nicht allzu nahe an der Mündung befindet, damit man nochbequem durch Schuttein mischen kann. - Als Gefässe, die auch in Brachteile ihres Rauminhalts eingeteilt sind, bedient man sich der Mi seh-et y lind er und zwar am besten solcher, die keinen zu grossen Durchmesserbesitzen und oben in einen engen, mit Glasstöpsel verschliessbaren B&iflausgehen. Die gleichweiten, oben offenen graduierten Cy linder eignen