182 Uebcr die Zerlegung der Mineralwasser.
b) Dann mische man der einen Hälfte des FiltratsBariumoxydnitrat bis zur aufhörenden Trübung hinzu,sammle das Präcipilat und berechne es auf 34,37 Prot.Schwefelsäure.
Vorwaltendes Natriumoxydcarbonat in dem Evaporate ver-mehrt den Niederschlag mit Bariumoxydcarbonat, worauf wohlzu achten ist.
c) Man entferne jetzt das überflüssig hinzugekom-mene Bariani durch Schwefelsäure; hierauf das Chlordurch Silberoxydsulfat und berechne es aus dem Praci-pitate mit 19,09 Proc, Hydrochlorsäure.
Es braucht wohl kaum bemerkt zu werden, dafs, wo vielChlorsodium vorhanden ist, die Abtrennung des Chlors durchSilberoxydnitrat in gehörig verdünnter Flüssigkeit vorangehnund die der Schwefelsäure folgen müsse.
d) Nachdem man das etwaige Uebermaafs des Sil-bersalzes durch einige Tropfen Hydrocblorsäure unschäd-lich gemacht hat, werde die filtrirte Flüssigkeit abge-raucht, die erhaltene Salzmasse reichlich mit Schwefel-säure versetzt und in ein schwaches Rothglühen ge-bracht, wodurch dann alle freie Hydrocblorsäure nndSchwefelsäure fortgeht.
Weicht man den gewogenen Tiegelinhalt mit mög-lichst geringer Menge Wasser auf, so bleibt auch et-was Calciumoxydsulfat zurück, dessen Gewicht man sichnach dem Glühen merkt und von dem des Ganzenabzieht.
Hatte man durch die vorlaufigen Versuche Lithium ent-deckt, so würde es jetzt zu bestimmen seyn. Siehe Lithium-oxyd.
Da in der geglüheten Salzmasse nur Sulfate enthalten sind,so wird nach geschehener Scheidung der darin vorhandenenerdigeu Oxyde und Zurückführung dieser auf Sulfate, die Mengedes Natriumoxyds durch Subtraction und Berechnung des übrigbleibenden Natriumoxydsulfats leicht gefunden werden können.
e) Hierauf präeipitire man das noch vorhandene,wenige Calciumoxyd des Filtrats mit einem Oxalate und.mittelst Kaliumoxyd das Magniumoxyd, wasche es heifsaus, glühe und wäge es.
Oder man verwandele es mittelst Schwefelsäure in Sul-fat, und bestimme sein Gewicht nach dem Glühen durch Be-rechnung,
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