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2, Abt. 2 (1829)
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155
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II, Sauerstoffhaltige Mineralien,

T. Titanatc. 155

Analyse.

V o r w o r

t.

Die bei folgender Analyse eingeschlagene Methodeist freilich für ein Tantalat berechnet, wie der Erfinderderselben es selbst sagt, demohncrachtet kann sie, etwaabgesehn von der Anwendung des Kaliumoxydbisulfats,hier dennoch als Typus gelten.

A) Man lasse concentrirtc Schwefelsaure anhaltendauf das geschlämmte Fossil wirken, und das entstan-dene Sulfat in Wasser zergehn; dadurch setzt sich einweifses Pulver ab, welches, wie bei den Tantalaten, mitKaliumoxydbisulfat gegliihet, durch Auflösung getrennt,und hierauf mit Mydrothionammonium behandelt, einengrünlichen .Rückstand giebt, der von llydrochlorsaurebis auf Spuren eines Sulfurids völlig aufgenommen wird,während die Hydrotinonammoniurnauflösung nach demAbranchen eine der obigen in Menge und Art ähn-liche Schwefelverbindung hinterläfst. Die Kleinheit desfuickbleibsels erlaubt keine besondere Versuche damit,sondern nur Schwefelzinn darin zu muthmarsen.

Der C gelben) Auflösung werde reichlich Wein-säure, dann Ammoniak in geringem Uebermaafs hinzu-gesetzt, und das darin befindliche Kisen mit Kydro-thionammoniurripräcipilirt; hierauf durch chlorsalpetrigeSäure etc, in Oxyd verwandelt.

Ursprünglich gründet sicli jenes" Verfahre» auf die Ab-sicht, den bis dahin noch unbekannten Rückstand der schwe-felsauren Auflösung, vorn Eisen befreiet, durch, Ammoniak zufallen. i

B) Man entferne jetzt durch Chlorcalcinm sämml-liche Weinsäure aus der Solution, zerstöre selbige imPräcipitale durch starkes Glühen, und entferne das blofsgestellte Calciumoxyd durch Hydrochlorsäurc, wobeiTitansäure zurückbleibt.

C) Man setze jetzt der, mit dem W~aschwasservereinigten, schwefelsauren Auflösung von A. Ammoniakhinzu, sondere den Niederschlag durchs Filter ab, undverwahre ihn für's erste; dann werde das Calciumoxyddurch Amraomakoxalat niedergeschlagen und in dem Fil-trate Magniumoxyd (uehst Kaliumoxyd) aufgesucht,

D) Den Filterinhalt von C. behandele man mit ver-

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