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2, Abt. 2 (1829)
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150
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150 II. Sauerstoffhaltige Mineralien. S. Tantalate.

ter ab, bezeichne es mit a., und iibersäucre das kaii-sche Filtrat mit Salpetersäure; dadurch wird sich einweifser Bodensalz 6. zeigen, welcher, nach Abstumpfungder Flüssigkeit mit Ammoniak, noch etwas vermehrtwird. Man digerire letztein (/?) mit Hydrothionammo-nium, trockne das Ungelöste, glühe und wäge es, undbringe es für Tantal säure in Rechnung.

b) Hierauf werde das Sediment a, mit concentrirterHydrochlorsaure bis zur Entfärbung desselben digerirt,

fewaschen, und ebenfalls mit Hydrothionarnuionium be-andelt, wodurch reine Tanlalsäure zurück bleibt, wel-che man glühet.

c) Die hydrochlorsaure Solution werde nun etwaseingekocht, und der sieb ausscheidende galb tartige.Niederschlag mit Ijydrothionammonium in Digestion ge-setzt, wodurch er schwarz werden, mit Hydrochlorsaurein Berührung gesetzt, Eisen verlieren, und dann alsreine Tantalsäure weifs erscheinen wird. Das Eisenschlage man, mich geschehener Peroxydation desselben,mit Ammoniak nieder.

d) Die bei a., b., c. gewonnene Hydrotbionarnmo-nium-haltige Solution bringe man nun zur Trockne,und glühe den Rückstand: er wird sich als Wolfram-Säure-halliges Zinnoxyd verhalten.

e) Die von,dem gallertartigen Niederschlage abfil-trirte saure Flüssigkeit (c.) werde mit Ammoniak abge-stumpft, und durch Hydrothionsäure von dem darin be-findlichen Zinnoxyd befreiet.

f) Man lasse hierauf die Flüssigkeit mit einem Zu-satz von Salpetersäure sieden, mische Ammoniak hin-zu, setze das Filtrat zur Seite (o), löse den [Nieder-schlag in Salpetersäure auf, stumpfe die Solution etwasab, und fälle mit Ammoniakoxalat das Ytlriumoxyd etc."Was die Flüssigkeit nun noch enthält, ist Uranoxyd,welches durch Ammoniak als Hydrat leicht abgetrenntwird; es werde geglühet.

g) Das Filtrat (o) giebt mit Ammoniakoxalat etc.noch Calciumoxyd.

Das Uranoxyd ist hier dadurch nicht zu verkennen , dafses, in Hydrochlorsaure gelost und mit Amrconiakearbonat ge-fallt, durch einen Ueherschufe des letztem wieder aufgenom-men wird. Yergl, Kalkuranglimmer, §. 82.