10 II. Sauerstoffhaltige Mineralien. G, Oxyde,
Stimmung der Monge seines Fluors anf die eine oderandere, bei den Fluoriden erwähnte; Weise voran gebnmuß, wenn man hei fernerer Analyse desselben — nachder beimFlüorcereiioin gedachten Methode — ans demGewicht des erhaltenen Cereroxyds schlicfsen will, obman es wirklich mit einem Oxyfluorcererium oder miteinen) hlofsen Fluorcererium zu thun habe.
Uebngens ist auch der Wassergehalt desselben zuberücksichtigen. Siehe Oxyde,
Aus den Relationen, die wir über dieses Fassil besitzen,ist kaum daran zu denken, daCs man je eine hinreichendeQuantität desselben zu einer vollständigen und genauen Ana-rlyse bekommeil werde. Erwünscht ist's hier, dafs die Löth-,rohrversuche die Verschiedenheit ihrer Mischung schon ziem-»lieh sicher andeuten.
Chromoxyd,
§. 10.Chromockcr, Cr,
Mit Siliciumoxyd etc.
Verhalten im Feuer.
Allein bleibt es nicht unverändert, wie das reineOxyd, sondern wird von grün und gelb, weifs; auchscheint es eine theiiweise Schmelzung zu erleiden,
Natrinmoxydborat nimmt das Chromoxyd aus sel-bigem unter schon grüner Färbung auf.
Das- |)oppelphosphat wird kaum davon gefärbt,weil es nur trag auflösend auf dieses Fossil wirkt.
Uehrigens mischen sich hei Untersuchung dessel-ben die Rcactionen der Bergart leicht mit ein, und än-dern dadurch das Resultat sehr ab; so z. ß. kann derthonhallige Chromocker zur Schlacke schmelzen. Sieheübrigens die Fiöthrohrreagenticn im ersten Theile.Analyse,
Man schmelze das Fossil mit der vier bis fünffa-chen Menge Kaüumoxyds in einem geräumigen Tiegel,damit wegen des dabei Statt findenden Aufschäumensdie Masse nicht übersteige ; weiche letztere auf, irennedie Flüssigkeit von dem geringen braunen Bodensatzdurchs Filter, löse diesen in Hydrochlorsaure auf, undfälle, das Eisen desselben duych Ammoniak and glühe es.