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2, Abt. 2 (1829)
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II. Sauerstoffhaltige Mineralien. G. Oxyde. 9

CLlorsilber auf 19,09 Procent Hydroehlorsänre (oder23,68 Proc. Chlor).

Ist nun das überschüssig hinzugekommene Silberwieder durch Hydroehlorsänre ausgeschigden, so werdedas in der Flüssigkeit befindliche Bleioxyd mit Ammo-niak, oder besser, nach geschehener Abstumpfung der-selben mit Natriumoxydsulfat niedergeschlagen ; in bei-den Fällen ist das Präcipitat heifs auszuwaschen undzn erhitzen. Das Bleioxydsnlfat enthält 7o,56 ProcentBleioxyd (oder 68,28 Proc. Biei).

Man berechne nun die Kohlensäure des Fossils aufBleioxydcarbonat und die Hydroehlorsänre desselben aufChlorblei, so wird, nach Abzug beider Verbindungenund des etwa gefundenen hygroskopischen Wassers, derRest den Gehalt an freiem Bleioxyd anzeigen.

Vermuthet man in dem Fossil Bleioxyds ujfat, so wäreersteres nach geschehener Bestimmung seines Chlorsilbers völ-lig in "neutrales Ghlorblei zu verwandeln, und mit seiner 40-fachen Menge Wasser von 99° zu digeriren, da alsdann nebendem Siliciumoxyd das Bleioxydsulfat übrig bleibt, welches, wiebeim Bleiglanz gelehrt ist, behandelt werden müfste.

§. 9.

Basisch flufssaures Cerer, Oxyfluorcere -

rium. Fluorcererium mit Cereriumoxyd.

CVF* -j-SWa.

Verhalten im Feuer.

Erhitzt man das Oxyfluorcererium bis nahe vor demGlühen, so nimmt es eine schwarze Farbe an, die imErkalten wieder bis zum Braunen, Bothen und Dunkel-gelben sinkt; eine Veränderung, welche als Unterschei-dungsmerkmal dieser Verbindung von dem Fluorcere-rium dienen kann.

INatrisches Carbonat zertheilt es in gewöhnlicherHitze nicht, wie dieses bei letzterm geschieht.

Das Cereroxyd für sich bleibt unverändert, das Protorcyclaber wird zu rothem Peroxyd. Vergl. ein Melireres bei denLöthrohrreageiitien; — erster Band.

Analyse.

Die 'Untersuchung dieses sehr seltnen Fossils er-fordert eine geschickte Hand, weil die schwierige Be-