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2, Abt. 1 (1829)
Entstehung
Seite
218
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Eisen mit wenig Iridium, llhodium, auch wohl Manganzurückbleibt.

Da sich beim Abdampfen der geistigen Flüssigkeitetwas Sulfurid den Gefäfsen als dünner, zäber Ueber-zng fest ansetzt, so mufs dieses in Ammoniak gelöstund die Flüssigkeit zur Trockne verdunstet werden.Obige Sulfuride (auch das aus dem Ammoniak) röstetman im Platintiegel, digerirt die pulverige Masse mitconcentrirler Hydrochlorsäure, wodurch dann Kupfer-und Palladiumoxyd in letztere übergeht, Rhodium- undIridiumoxyd aber, nebst wenigem Platin, unangefochtenbleibt. Nun wird die hydrochlorsäure Solution, nachdem Zusätze von Chlorkalium, durch Verdampfung ineine trockne Salzmasse, welche also die Chloride desKaliums, des Kaliumkupfers und des Kalininpalladiumsenthält, verwandelt. Aus jener scheidet man ersterebeide durch Digestion mit Weingeist von 0,833 Eigen-gewicht; in letzten» ist 28,Sl Palladium zu rechnen."War viel Chlorkalium vorhanden, so läfst sich dasPalladium aus der Auflösung jener Salze in Wassermit mehreren» Vortheil durch Cyanmerkur gewinnen,

b.

Die geistige Auflösung enthält nur Spuren vonPalladium, und kann nach Entfernung ihres Wein-peis'tS auf die gewöhnliche Weise mit Kaliumoxyd oderdurch Schwefelsäure geschärft, auf Kupfer geprüft wer-den. Das Palladium ist (bei grofscr Genauigkeit) nochmit Cyanmerkur aufzusuchen. W ollte man dieses Me-tall vor der Ausfällung des Kupfers mit besagtem Cya-nide scheiden, so würde der Niederschlag kupferhalligwerden.

Was die Hydrochlorsäure, von den gerösteten Sul-

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