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2, Abt. 1 (1829)
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triger Saure das Arsenikpräcipitat nicht auf Opermenl;berechnet werden, und dafs die Salpetersäure Solutionnicht ohne Arseniksäurc seyn kann. P. 126. Es giehtein Rothgiliigerz, worin der Arsenik die Stelle desAntimons vertritt (\rscniksilberblendc Br.); dieses wirdschon daran leicht erkannt, dafs das Pulver dessel-ben, mit verdünnter Salpetersäure hei mittlerer Tem-peratur digerirt, schwarz wird, während das des ge-wöhnlichen Rothgiltigerzes (Antimonsilberblende) heidieser Wärme seine carmoisinrolhe Farhe behält. DieZerlegung der Arseniksilherhlende würde nach der,Leim Rothgiliigerz angeführten Methode geschehen kön-nen, mit dem Unterschied jedoch, dafs man die heimIlauschgelh pag. 174 verhandelte mit zu Hülfe nähme:übrigens könnte das Arsenik der Flüssigkeit auch durchHydrothionsäure bestimmt werden. P. 127, Z. 22 v.u.Siliciumoxyd, st. Alntniumoxyd. Zu Pag. 130. Dieneueste Analysirmethode der Plalincrzc ist folgende(von Berzelius): Man vollbringe die Auflösung des(wie bei §. 99 bemerkt ist) gereinigten Plalinerzes ineiner kleinen Retorte mit adaptirter Vorlage, und ziehehierauf die Flüssigkeit so weit ab, bis der Rückstandnach dem Erkalten dicklich erscheint, weiche selbigenmit etwas Wasser auf, dekanlire die Auflösung, über-giefse, was zurückbleibt, mit dem Destillate, wieder-hole die Destillation und dieses ganze Verfahren sooft, bis die übergegangene saure Flüssigkeit, welchefast immer etwas Osmiumoxyd enthalt, wasserhell über-geht, und in der Retorte fast alles aufgelöst ist.

A. Behandlung des Destillats.Gewinnung des Osmiums.Man stumpfe die Säure des Destillats mit Ammo-